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Aprilscherze: Von diskriminierten Bayern bis zum verstoßenen Bischof

"April, April"- Scherzkeksalarm  

Von diskriminierten Bayern bis zum verstoßenen Bischof

01.04.2014, 16:29 Uhr | t-online.de, dpa

Aprilscherze: Von diskriminierten Bayern bis zum verstoßenen Bischof . Vorsicht - Scherzkeksalarm! Auf allen Kanälen wird am 1. April geflunkert, dass sich die Balken biegen. Verbände, Medien, Unternehmen - viele haben an diesem Tag einen Verulker auf Lager. (Quelle: Microsoft)

Vorsicht - Scherzkeksalarm! Auf allen Kanälen wird am 1. April geflunkert, dass sich die Balken biegen. Verbände, Medien, Unternehmen - viele haben an diesem Tag einen Verulker auf Lager. (Quelle: Microsoft)

Aprilscherze haben Tradition. Auch Internet-Firmen wissen dies - diesmal schlug neben den geübten Spaßvögeln von Google auch Zalando zu. Aber auch darüber hinaus geisterten an diesem 1. April wieder die unglaublichsten Geschichten durch die Welt. Beliebte Themen waren Briten im Kreisverkehr, der Berliner Pannenflughafen und der ehemalige Limburger Bischof.

Google kündigte unter anderem einen neuen Fotoeffekt für sein Online-Netzwerk Google Plus an. Nutzer sollen Fotos so bearbeiten können, dass der Schauspieler David Hasselhoff mit auf dem Bild auftaucht.

Einführung von GMail als Vater aller Aprilscherze in der Branche

Außerdem stellte Google die "Pokémon Challenge" für seinen Kartendienst Maps vor, bei der die beliebten Spielfiguren per Smartphone virtuell gejagt werden sollen.

Der Internet-Konzern hatte vor zehn Jahren für Verwirrung gesorgt, als er seinen E-Mail-Dienst GMail am 1. April ankündigte. Viele hielten das zunächst für einen Aprilscherz.

Bayern dürfen an Feiertagen nicht online shoppen

Der Online-Händler Zalando machte am 1. April auch nicht vor der "Diskriminierung" ganzer Volksgruppen Halt: Auf seiner Website kündigte er die Einführung von Öffnungszeiten an. "Kunden in Berlin können ... bis 22 Uhr shoppen, für Käufer in Bayern bleibt die Seite an allen maximal möglichen Feiertagen geschlossen", schrieb die Firma.

Übersetzer Hessisch/Deutsch gesucht

Der NSA-Skandal wurde ebenfalls für einen Aprilscherz missbraucht. Unter der Web-Adresse www.nsa-hessen.de suchte ein "international tätiges Unternehmen in der Daten-Branche" nach einem Übersetzer Hessisch/Deutsch. Hinter dem Scherz steckte der Radiosender FFH.

Der IT-Sicherheitsverband Teletrust verkündete, dass der Berliner Alexanderplatz zu Ehren des US-Geheimdienstchefs in Keith-Alexander-Platz umbenannt werde. Die Begründung: "Verdienste um öffentliche Bewusstseinsschärfung für IT-Sicherheit".

Schotten stellen auf Rechtsverkehr um

Außerdem müssen Engländer, die nach Schottland wollen, künftig in einen vierstöckigen Kreisverkehr einfahren, um dann auf der rechten Straßenseite wieder rauszukommen - das behauptete der britische "Guardian". Die Schotten stellen - um europäischer zu sein - auf Rechtsverkehr um.

Sondersoli BER für den Pannenflughafen

Auch an zwei Flughäfen gibt es Neuerungen. Für den Pannenairport Berlin-Brandenburg naht Hilfe: Jeder sozialversicherungspflichtige Bundesbürger muss künftig einen Euro pro Monat bezahlen, den sogenannten Sondersoli BER. Grundlage sei ein Bundestagsbeschluss, verbreitete die Radiozentrale GmbH auf einer eigens eingerichteten Website.

Besondere Spaßvögel in Hessen

Durch Hessen können schon bald Giraffen, Löwen und Ozelots streifen - die Tiere sollen in Naturschutzgebieten ausgewildert werden. "Wir möchten vermeiden, dass Tiere getötet werden, nur weil in den Zoos offensichtlich kein Platz mehr für sie ist", teilte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) mit.

Die Hessen scheinen besondere Spaßvögel zu sein. So vermeldete die Katholische Pfarrgemeinde in Frankfurt-Bornheim, der Ex-Bischof aus Limburg, Tebartz-van Elst, habe in der St. Josef-Gemeinde eine neue Heimat gefunden. Der Verstoßene werde Kooperator und dort den Prozess zur Pfarrei neuen Typs begleiten.

Neuer Job für den verstoßenen Bischof

Er unterstütze dabei den langjährigen Pfarrer Monsignore Michael Metzler und werde nach dessen Weggang in rund zwei Jahren die neue Großpfarrei als Pfarrer übernehmen. Mit dem Pfarreiwerdungsprozess werden Pfarrbüros neu strukturiert, auch die Kirchenvermögen der vier Gemeinden werden zusammengelegt. Hierüber wachen die Verwaltungsräte der bisherigen Pfarreien und die "Lenkungsgruppe“ der neuen Großpfarrei. Überblick haben auch die Mitglieder der "Projektgruppe Finanzen“.

Kein Aprilscherz: Das Wetter soll auch morgen noch so schön sein.

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