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Myanmar schmeißt nach peinlichen Fotos Parlamentsjournalisten raus

Pennende Abgeordnete geknipst  

Myanmar schmeißt Parlamentsfotografen raus

28.05.2015, 14:02 Uhr | t-online.de, AP

Myanmar schmeißt nach peinlichen Fotos Parlamentsjournalisten raus. Das Bloßstellen schlummernder Abgeordneter hat für Parlamentsreporter in Myanmar Folgen. (Quelle: Twitter)

Das Bloßstellen schlummernder Abgeordneter hat für Parlamentsreporter in Myanmar Folgen. (Quelle: Twitter)

Peinliche Fotos ziehen Konsequenzen nach sich: Parlamentsjournalisten, die im südostasiatischen Myanmar schlafende Abgeordnete abgelichtet und diese Bilder anschließend im Internet verbreitet haben, werden künftig in ihren Arbeitsmöglichkeiten eingeschränkt.

Die betroffenen Journalisten dürfen nicht mehr den Medienraum im Plenarsaal benutzen. Sie sollen die Debatten stattdessen auf dem Flur über das Fernsehen verfolgen, wie der Generaldirektor der Parlamentsverwaltung, Kyaw Soe, anordnete.

Das waren nicht die einzigen peinlichen Bilder aus dem noch jungen Parlament in Naypyitaw, die Online erschienen. So gab es Fotos von Abgeordneten, die während einer Debatte ihre iPads benutzten. Ein anderes schien einen Militärangehörigen zu zeigen, der sich über sein Pult beugte, um den Abstimmungsknopf für einen nicht anwesenden Abgeordneten zu drücken.

Die Journalisten verhandelten am Donnerstag noch mit der Parlamentsverwaltung über uneingeschränkte Berichtsmöglichkeiten. Sie erzielten letztlich einen Teilerfolg mit der Erlaubnis, eine weit abseits stehende Sitzreihe benutzen zu dürfen. Das hilft Textjournalisten, nicht aber Fotojournalisten weiter.

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