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Montana: Mann bekämpft Grizzly mit der Faust

Omas Rat beherzigt  

Mann bekämpft Grizzly mit Faust

06.10.2015, 11:37 Uhr | AP

Montana: Mann bekämpft Grizzly mit der Faust. Chase Dellwo in einem Krankenhaus in Great Falls (US-Staat Montana): Der 26-Jährige überlebte die Attacke eines Grizzlybären.  (Quelle: AP/dpa/Jo Dee Black/The Great Falls Tribune)

Chase Dellwo in einem Krankenhaus in Great Falls (US-Staat Montana): Der 26-Jährige überlebte die Attacke eines Grizzlybären. (Quelle: Jo Dee Black/The Great Falls Tribune/AP/dpa)

Eine Grizzlybär-Attacke endet üblicherweise tödlich für den Menschen. Nicht so im Falle eines jungen Mannes im US-Bundesstaat Montana - denn er beherzigte einen Rat seiner Großmutter. 

Chase Dellwo schob einem angreifenden Grizzly seinen Arm in den Rachen, woraufhin der Bär von ihm abließ, berichtete die Zeitung "Great Falls Tribune". Dellwo war zuvor einen Bach entlang gelaufen, um eine Herde Elche auf einen Bergkamm zu treiben, auf dem sein Bruder wartete. Allerdings bemerkte er erst, dass er dabei einem Grizzlybären gefährlich nahe kam, als das 180 Kilogramm schwere Tier nur noch einen Meter von ihm entfernt war. Der Bär habe geschlafen und ihn daher selbst nicht kommen sehen, sagte Dellwo.

"Der Bär war nicht schuld"

Dann wachte der Grizzly aber auf. Er habe nur noch kurz Zeit gehabt, ein paar Schritte zurückzugehen, ehe der Bär ihm die Beine weggezogen und in den Kopf gebissen habe, berichtete Dellwo. "Er ließ dann ab, aber war immer noch über mir und ließ das lauteste Brüllen los, das ich je gehört habe." Dann habe der Bär erneut zugebissen, diesmal in seine Beine und ihn durch die Luft gewirbelt. Als er wieder auf ihn losgehen wollte, hatte Dellwo einen Geistesblitz.

"Ich erinnerte mich an einen Artikel, den mir meine Großmutter vor langer Zeit gab. Darin hieß es, große Tiere hätten schlechte Würgereflexe", sagte Dellwo. "Also rammte ich meinen rechten Arm in seinen Rachen."

Der Tipp zeigte tatsächlich Wirkung, und der Bär machte sich davon. Dellwo fand seinen Bruder, der ihn in ein Krankenhaus brachte. Dort wurden seine Wunden an Kopf und Gesicht mit Heftklammern genäht. Zudem trug er ein geschwollenes Auge und tiefe Wunden am Bein davon. Dem Grizzlybär ist Dellwo aber nicht böse. "Ich will, dass jeder weiß, dass der Bär nicht schuld war. Er war genauso verängstigt wie ich."

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