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Pilzsammler bringen Uran im Plastikeimer zur Polizeidienststelle

Im roten Plastikeimer  

Pilzsammler bringen Uran zur Polizeidienststelle

14.07.2016, 12:11 Uhr | t-online.de

Pilzsammler bringen Uran im Plastikeimer zur Polizeidienststelle. Ein Gefahrgutzug musste anrücken, um das gefundene Uran zu untersuchen. (Quelle: Niko Mutschmann)

Ein Gefahrgutzug musste anrücken, um das gefundene Uran zu untersuchen. (Quelle: Niko Mutschmann)

Pilzsammler haben mit einem gefährlichen Fund im sächsischen Eibenstock für mächtig Wirbel gesorgt und einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Bei dem Fund, den die drei jungen Männer in einem Carlsfelder Waldgebiet gemacht hatten, handelte es sich um hochgefährliches Uran. 

Wie die Polizei bekannt gab, hatten die Sammler einen roten Plastikbehälter in dem Waldstück entdeckt. Darin befand sich ein weiterer Behälter mit dem Aufdruck "Uran". Da sie zunächst nichts mit dem Fund anfangen konnten, wandten sich die Sammler an einen Forstarbeiter. 

Gefahrgutzug muss anrücken

Dieser erkannte die Gefahr und brachte den Eimer zusammen mit den Männern zur Polizei in Eibenstock, die umgehend die Feuerwehr des Ortes alarmierte. Weil diese aber für einen solchen Einsatz nicht ausgerüstet ist, musste der Gefahrgutzug des Erzgebirges anrücken.

Das Gebiet um das Polizeirevier wurde großräumig abgesperrt. Der Gefahrgutzug nahm Messungen vor und stellte daraufhin fest, dass das Uran-Pellet schwach strahlend, jedoch nicht gesundheitsschädigend ist. Dennoch wurden die Pilzsammler und die ersten Feuerwehrleute vor Ort auf Strahlung untersucht. Insgesamt 60 Personen von Feuerwehren, Polizei und Rettungskräften waren im Einsatz.

Spezialfirma muss ran

Der Behälter wurde sichergestellt und soll von einer Spezialfirma abgeholt und entsorgt werden. Ob es sich tatsächlich um Uran handelt, muss noch untersucht werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern.

DDR-Bergbauer Wismut hatte bis zur Wende im westlichen Erzgebirge Uran abgebaut. Bei der Verarbeitung des Erzes wurden auch zentimetergroße Pellets hergestellt, mit denen u.a. die Brennstäbe für Kernkraftwerke bestückt wurden.Um solche Uran-haltigen Pellets könnte es sich bei dem Fund handeln.

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