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Suche nach Goldzug in Polen: Forscher beenden Grabungen - vorerst

Suche nach dem Nazi-Goldzug  

Hobbyforscher beenden Grabungen - vorerst

25.08.2016, 17:16 Uhr | AFP

Suche nach Goldzug in Polen: Forscher beenden Grabungen - vorerst. Die bisherigen Grabungsarbeiten nach dem angeblichen Goldzug waren erfolglos. (Quelle: AP/dpa)

Die bisherigen Grabungsarbeiten nach dem angeblichen Goldzug waren erfolglos. (Quelle: AP/dpa)

Knapp zwei Wochen nach dem Beginn der Suche nach dem mysteriösen Goldzug aus der Nazi-Zeit sind die Grabungsarbeiten im Südwesten Polens erst einmal eingestellt worden. "Es gibt nichts", sagte ein Sprecher der deutsch-polnischen Gruppe von Hobbyhistorikern. 

"Diese Nacht haben wir beschlossen, die Baustelle wieder zu schließen, die zugegebenermaßen nichts erbrachte", so der Sprecher weiter.

Neuer Grabungsort schon im Visier  

Ganz aufgeben wollen die Amateurforscher ihre Suche aber noch nicht. Sie werde im September an einer anderen Stelle "ganz in der Nähe" fortgesetzt, kündigte der Sprecher an - die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt.

Die Gruppe um den Polen Piotr Koper und den Deutsche Andreas Richter vermutet, dass im Zweiten Weltkrieg ein gepanzerter und womöglich mit Schätzen beladener Zug der Nazis in der Nähe von Walbrzych (Waldenburg) unterirdisch versteckt wurde. Obwohl Experten der Bergbauakademie in Krakau die Existenz des Zuges im vergangenen Dezember ausgeschlossen hatten, begannen die Hobbyforscher mit Dutzenden Helfern und schwerem Gerät mit den Grabungen.

Die Grabungsarbeiten werden von den Amateuren selbst sowie von Sponsoren finanziert. Die polnischen Behörden wollten sich nicht beteiligen. 

Gerüchte halten sich hartnäckig 

In Polen halten sich seit Jahrzehnten hartnäckig Gerüchte um zwei verschwundene Nazi-Züge voller Gold, Schmuck und Kunstwerke. Im August 2015 verkündeten Koper und Richter, sie hätten mit Hilfe von Georadaruntersuchungen Beweise für die Existenz eines solchen Zuges gefunden.

Fest steht, dass die Nazis in der Nähe von Walbrzych rund um das Schloss von Ksiaz (zu deutsch: Fürstenstein) von Kriegsgefangenen riesige unterirdische Tunnelanlagen errichten ließen. In dem Gebiet sollte ein Hauptquartier von Adolf Hitler entstehen.

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