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Nanga Parbat im Himalaya - anziehend und gefährlich

Hintergrund  

Nanga Parbat im Himalaya - anziehend und gefährlich

18.07.2008, 16:58 Uhr | dpa

Der Nanga Parbat, mit 8125 Metern höchster Gipfel im westlichen Himalaya (Foto: dpa)Der Nanga Parbat, mit 8125 Metern höchster Gipfel im westlichen Himalaya (Foto: dpa) Der Nanga Parbat gilt als einer der gefährlichsten Berge im Himalaya. Er liegt in dem unter pakistanischer Verwaltung stehenden Teil Kaschmirs. Mit 8125 Metern ist er der neunthöchste Gipfel der Erde.

Die Einheimischen nennen ihn wegen der fast eisfreien Krone den "nackten Berg". Der Österreicher Hermann Buhl (1924 - 1957) war am 3. Juli 1953 der erste, der den Nanga Parbat bezwang.

"Schicksalsberg der Deutschen"

Als westlicher Entdecker des auch "Diamir" - König der Berge - genannten Riesen gilt der deutsche Naturwissenschaftler Adolf Schlagintweit (1829-1857), der mit seinen Brüdern Hermann und Robert Teile des Himalayas erforschte. 1856 soll er die Gletscher des westlichsten Achttausenders des Himalaya vermessen haben. Danach entwickelte sich der Nanga Parbat wegen mehrerer gescheiterter deutscher Expeditionen in den 1930er Jahren zum "Schicksalsberg der Deutschen". Das Ringen um den Gipfelsieg ist eine alpinistische und menschliche Tragödie. Bis zur Erstbesteigung sollen mehr als 30 Kletterer gestorben sein - unter ihnen der deutsche Alpinist Willy Merkl, der mit mehreren Begleitern 1934 nach tagelangem Schneesturm ums Leben kam.

Auch der Bruder von Reinhold Messner zählt zu den Opfern

Auch in den folgenden Jahren gab es viele Opfer. Der Deutsche Sigi Löw zählte 1962 ebenso dazu wie 1970 Günther Messner, der Bruder des Südtiroler Extrembergsteigers Reinhold Messner. Beide hatten 1970 die mit 4500 Metern höchste Steilwand der Erde, die Rupalflanke zum Nanga Parbat, durchklettert. Beim Abstieg wurde Günther Messner von einer Eislawine in die Tiefe gerissen.

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