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Dortmund: Streit über Unfallsursache von Air-Berlin-Jet

Boeing von Startbahn gerutscht  

Dortmund: Streit über Unfallsursache von Air-Berlin-Jet

12.02.2010, 19:17 Uhr | dapd, dpa, AFP

Dortmund: Die Boeing 737 von Air Berlin rutschte am Dortmunder Flughafen von der verschneiten Startbahn und kippte vornüber (Foto: dpa)Die Boeing 737 von Air Berlin rutschte am Dortmunder Flughafen von der verschneiten Startbahn und kippte vornüber (Foto: dpa) Nach dem Unfall eines Urlauber-Jets auf dem Flughafen Dortmund untersuchen Experten die Ursache des Zwischenfalls. Ein Pilot der Fluggesellschaft Air Berlin hatte den Start der Maschine am Sonntagmorgen wegen technischer Probleme abgebrochen. Daraufhin schoss die Boeing 737-800 mit 171 Insassen über die Startbahn hinaus, kippte vornüber und blieb in einer Wiese stecken. Verletzt wurde niemand. Air Berlin kündigte an, man wolle mögliche Versäumnisse des Flughafenbetreibers prüfen. Der Flughafen bleibt vorerst gesperrt.

"Es ist die Frage, ob der Ausrollweg vollständig enteist wurde", sagte Air-Berlin-Sprecherin Diane Daedelow. Ein Airport-Sprecher erklärte dagegen: "Die Rutschigkeit wird regelmäßig gemessen und die war im grünen Bereich."


Ergebnis erst in mehreren Wochen

"Wenn die Bahn nicht frei gewesen wäre, hätte es keine Startfreigabe gegeben", sagte der Flughafen-Sprecher weiter. Dennoch sei es nötig, alle Aspekte zu prüfen. "Eigentlich sollte ein Flugzeug bei freier Fahrbahn nicht so weit ins Rutschen kommen." Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung prüfen den Vorfall. Es könne mehrere Wochen dauern, bis ein Ergebnis der Prüfung vorliege, hieß es.

Kein menschliches Versagen

Air Berlin sieht die Schuld für den verunglückten Start nicht beim Piloten. "Unser Pilot hat korrekt gehandelt", sagte Sprecherin Diane Daedelow. Er habe den Start der Boeing 737-800 mit Ziel Gran Canaria wegen zweier unterschiedlicher Geschwindigkeitsanzeigen abbrechen müssen. Anscheinend sei einer der Tempomesser der Boeing nicht in Ordnung gewesen. Die Unglücks-Maschine soll über eine eigens errichtete Piste aus der Wiese gezogen werden. Der Flugbetrieb soll am Sonntagabend wieder aufgenommen werden.

Insassen konnten Reise fortsetzen

Nachdem sich die Fluggäste der Unfallmaschine vom ersten Schreck erholt hatten, konnten sie ihre Reise vom Flughafen Paderborn- Lippstadt fortsetzen. Sie hatten den Jet über Treppen verlassen und waren zunächst psychologisch bereut worden.

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Tausende Passagiere betroffen

Insgesamt waren mehr als 4000 Fluggäste von der Sperrung des Flughafens betroffen, sagte ein Sprecher. Rund 20 Maschinen wurden auf andere Airports umgeleitet oder konnten gar nicht starten.

Probleme auch in Frankfurt und Düsseldorf

Behinderungen wegen Schnees und Eis gab es am Sonntagmorgen auch auf dem Frankfurter und dem Düsseldorfer Flughafen. "Die Bahnen sind frei, aber die Enteisung dauert", sagte ein Sprecher in Düsseldorf. Es kam zu mehrstündigen Verspätungen. In Frankfurt machten starke Schneefälle dem Flughafenpersonal zu schaffen. Am Morgen konnten 32 Maschinen nicht starten, berichtete Fraport-Sprecher Uwe Witzel. Zweimal seien für kurze Zeit keine Landungen möglichen gewesen. Die Flüge seien nach Stuttgart, München, Köln, Nürnberg und Leipzig umgeleitet worden. Am Vormittag standen dann alle Start- und Landebahnen wieder zur Verfügung.


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