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Zugunglück in Niedersachsen: Regionalzug fährt in Lkw

Zugunglück in Niedersachsen  

Eine verhängnisvolle Abkürzung

12.02.2010, 19:18 Uhr | dpa

Zugunglück bei Braunschweig: Weil ein Lkw-Fahrer eine Abkürzung über Bahngleise nehmen wollte, hätten viele Menschen den schweren Unfall beinahe mit ihrem Leben bezahlt (Foto: dpa)Weil ein Lkw-Fahrer eine Abkürzung über Bahngleise nehmen wollte, hätten viele Menschen das Zugunglück bei Braunschweig beinahe mit ihrem Leben bezahlt (Foto: dpa) Weil ein Lkw-Fahrer eine Abkürzung nehmen wollte und über die Gleise gefahren ist, hat er ein schweres Zugunglück südlich von Braunschweig verursacht. Mindestens 16 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer des Lastwagens versucht, bei Rüningen in Niedersachsen auf den Bahnschienen das Betriebsgelände einer benachbarten Mühle zu erreichen. Dabei fuhr sich sein schweres Fahrzeug im Gleisbett fest. Ein herannahender Regionalzug krachte trotz einer Notbremsung in den stehenden Laster hinein.

Zug entgleist

Bei dem Unglück schleifte der Zug den Lkw 50 Meter weit mit. Dann entgleiste der vordere Waggon des zweiteiligen Dieseltriebwagens und landete auf einem Feld. Der Zugführer erlitt einen Schock, blieb aber körperlich unverletzt. Bei dem Zusammenstoß liefen große Mengen Dieselkraftstoff aus, die Gleise wurden erheblich beschädigt, berichtete ein Feuerwehrsprecher.

Strecke gesperrt

Der mit 58 Fahrgästen besetzte Regionalzug war nach Angaben der Bahn auf dem Weg von Salzgitter-Lebenstedt nach Braunschweig. Die zweigleisige Regionalstrecke, auf der die Züge mit Tempo 120 unterwegs sind, wurde nach dem Unfall gesperrt. Für Reisende wurde Ersatzverkehr angeboten.

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Aufwändige Bergungsarbeiten

An der Unglücksstelle traf ein großer 100-Tonnen-Kran ein, um die verunglückten Fahrzeuge wegzuschaffen. Von dem Zug wurde bei dem Zusammenprall dem Anschein nach die erste Achse herausgerissen. Der vollkommen zertrümmerte Lastwagen blieb auf den Gleisen stehen. Die Bergungsarbeiten sollten mehrere Stunden dauern.

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