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Islam-Burger empört Franzosen

Islam-Burger empört Franzosen

02.09.2010, 17:49 Uhr | AFP

Die belgische Schnellimbisskette Quick bietet in 22 Filialen in Frankreich nur noch islamisch statthaftes Essen an. Allein im Großraum der französischen Hauptstadt wurden am Mittwoch zehn Filialen auf ein sogenanntes "Halal"-Angebot umgestellt.

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Grund für diesen Schritt sei ein erfolgreicher Probelauf im Winter gewesen, erklärte der Unternehmenschef Jacques-Edouart Charret in Paris. Probeweise stellte Quick in acht Restaurants - unter anderem in den südfranzösischen Städten Marseille und Toulouse - auf eine Produktion um, die dem islamischen Reinheitsgebot entspricht.

Klage wegen Diskriminierung

Die Pläne des Unternehmens wurden in Frankreich keinesfalls mit Begeisterung von allen Seiten aufgenommen, wie Welt Online berichtet. Demnach habe der Bürgermeister von Roubaix, René Vandierendonck, zusammen mit dem Bürgermeister von Bry-sur-Marne eine Klage wegen Diskriminierung eingereicht.

Der Firmenchef reagiert nun auf die Kritik und bietet als Zugeständnis an nicht-muslimische Kunden in den "Halal"-Filialen nun auch einen traditionellen Hamburger an. Dieser werde aber nicht in den Restaurants zubereitet, sondern nur noch aufgewärmt, sagte Charret. Würde der Burger dort frisch zubereitet, würde das Restaurant nicht mehr als rein gelten.

Frankreich hat mit über fünf Millionen Muslimen die größte muslimische Gemeinde in ganz Europa.

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