Sie sind hier: Home > Panorama >

Schweinegrippe-Impfstoff für 250 Millionen Euro wird verbrannt

Schweinegrippe-Impfstoff für 250 Millionen Euro wird verbrannt

24.08.2011, 15:27 Uhr | t-online.de, sid

Schweinegrippe-Impfstoff für 250 Millionen Euro wird verbrannt. Etwa 30 Millionen Schweinegrippe-Impfdosen müssen vernichtet werden (Foto: imago)

Etwa 30 Millionen Schweinegrippe-Impfdosen müssen vernichtet werden (Foto: imago)

Ein Jahr nachdem die Weltgesundheitsorganisation die Pandemie für beendet erklärt hat, wird nun auch der von den Bundesländern eingelagerte Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix vernichtet. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, haben die Landesregierungen Sachsen-Anhalt damit beauftragt, Angebote bei Entsorgungsfirmen einzuholen.

Weitere Nachrichten und Links

Der Impfstoff soll demnach in einer Müllverbrennungsanlage vernichtet werden. Insgesamt handelt es sich um bis zu 30 Millionen Dosen im Wert von etwa 250 Millionen Euro, die nicht verimpft wurden. Die Kosten der Entsorgung seien mit nicht mehr als 10.000 Euro, die auf die Bundesländer verteilt werden, vergleichsweise gering, berichtet das Blatt.

Allein das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen hat noch mehr als sechs Millionen der 7,1 Millionen angeschafften Impfstoff-Dosen eingelagert, wie die "F.A.Z." weiter berichtet. Statt wie geplant gut 30 Prozent der 18 Millionen Einwohner ließen sich während der Pandemie weit weniger als zehn Prozent gegen das H1N1-Virus impfen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Düsseldorf bleibt allein Nordrhein-Westfalen auf knapp 47 Millionen Euro für die Beschaffung, Lagerung und Entsorgung sitzen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: