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Japan hat nur noch eines von 54 AKW am Netz

Japan hat nur noch eines von 54 AKW am Netz

26.03.2012, 11:29 Uhr | AFP, dpa

Japan hat nur noch eines von 54 AKW am Netz. Widerstand gegen Atomkraft: Fast alle japanischen AKW sind - zumindest vorübergehend - abgeschaltet. Auch wegen den Sorgen der Bevölkerung. (Quelle: Reuters)

Widerstand gegen Atomkraft: Fast alle japanischen AKW sind - zumindest vorübergehend - abgeschaltet. Auch wegen den Sorgen der Bevölkerung. (Quelle: Reuters)

Von Japans 54 Atommeilern erzeugt nur noch ein einziger Strom. Der Betreiberkonzern Tepco, dem auch die Atomruine Fukushima Daiichi gehört, hat jetzt auch den Reaktor Nummer 6 im Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der Provinz Niigata zur regulären Wartung heruntergefahren. Es war der letzte aktive Meiler, für den Tepco zuständig ist.

Am 5. Mai wird auch der letzte Reaktor in Japan im Kraftwerk Tomari auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido heruntergefahren. Dann ist die fernöstliche Wirtschaftsmacht bis auf weiteres atomstromfrei. Die Japaner werden zurzeit regelmäßig aufgefordert, den Stromverbrauch zu drosseln.

30 Prozent Atomstrom

Die Atomreaktoren in Japan, die bis zum GAU im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi rund 30 Prozent des Strombedarfs des Landes deckten, werden alle 13 Monate für eine Wartung abgeschaltet. Ans Netz dürfen die Anlagen erst wieder, wenn die lokalen Regierungen zugestimmt haben. Seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist dies jedoch nicht mehr geschehen - vor allem wegen der großen Sorge der Bevölkerung über die Sicherheit der Atomkraftwerke. Zudem ist der Genehmigungsprozess äußerst zeitaufwändig.

Trotzdem gingen die Lichter in Japan nicht aus. Die Betreiberkonzerne haben als Ersatz für die Atomkraftwerke stillgelegte Thermalkraftwerke wieder in Betrieb genommen. Der dazu notwendige Import von Erdgas und Rohöl ist allerdings teuer.

Anwohner wehren sich

Die Regierung bemüht sich - noch vor den schwülheißen Sommermonaten, in denen die Klimaanlagen im Lande auf Hochtouren laufen - zwei Reaktoren im AKW Oi in der Provinz Fukui wieder hochzufahren. Doch dagegen regt sich Widerstand der Anwohner.

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Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi waren mehrere Reaktoren in Folge des schweren Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 schwer beschädigt worden. Die Kühlung fiel aus und in den Reaktoren kam es zu Kernschmelzen; in die Luft, den Boden und ins Meer gelangte massenhaft Radioaktivität.

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