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Wetter: Das Wochenende wird "absolut wechselhaft"

Das Wochenende wird "absolut wechselhaft"

19.04.2012, 12:37 Uhr | sr, Martina Engesser, wetter.info

Wetter: Das Wochenende wird "absolut wechselhaft". Auch in Berlin kann es am Wochenende Schauer geben (Quelle: dapd)

Auch in Berlin kann es am Wochenende Schauer geben (Quelle: dapd)

Viele Wolken und Schauer, aber auch Sonnenschein: Die nächsten Tagen halten alles bereit. "Am kommenden Wochenende ist es absolut wechselhaft", sagte Georg Haas vom Wetterdienst Meteomedia. "Das Wetter ist sozusagen stabil instabil - und das jeden Tag", ergänzte Rebekka Krampitz im Gespräch mit wetter.info.

Allerdings wird sich die zuletzt zweigeteilte Wetterlage zum Wochenende hin vereinen. Das bedeutet, dass der Osten nicht mehr leicht im Vorteil ist. "Am Freitag gibt es auch dort Schauer", so Krampitz. Nur an der Ostsee dürfte es trocken bleiben. Von starken bis stürmischen Böen in der Nähe von Schauern und Gewittern abgesehen, weht nur schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Südwest.

Regen überall möglich

Am Wochenende herrscht überall Schauerwetter, "da müssen wir alle mit Regen rechnen", sagt Krampitz. Gewitter sind möglich, aber auf die Schauer begrenzt. Es handelt sich aber ausdrücklich nicht um Dauerregen von morgens bis abends, versichert die Meteorologin. Vor allem am Sonntag können die Regengüsse aber auch mal längere Zeit anhalten. Die Temperaturen pendeln sich bei elf bis 16 Grad ein, "im Prinzip lauwarm", so Krampitz. Die höchsten Werte werden demnach in Berlin, Brandenburg und Sachsen erreicht.

Zu Beginn der kommenden Woche verbessert sich das Wetter nur leicht. "Die Schauer werden etwas seltener und trockene Abschnitte somit häufiger", meldete die Meteomedia Unwetterzentrale. Die Temperaturen ändern sich allerdings kaum.

"Wir sind tierisch verwöhnt worden"

Den ganzen April jetzt schon zu einem miesen Monat zu verunglimpfen, wäre aber zu früh, warnt Rebekka Krampitz. Im Gegenteil: So wechselhaft, wie das Wetter sich zur Zeit darstellt, ist es eigentlich normal für die Jahreszeit. Es stimmt zwar, dass der diesjährige April im Vergleich zu den vergangenen Jahren weniger schön, beziehungsweise weniger sonnig und trocken ist, zumindest bislang. Doch das liegt daran, dass die vergangenen Jahre außergewöhnlich waren. "Vor allem 2007 war der Gipfel der Frühjahre", erklärt die Wetterexpertin. Auch im letzten und vorletzten Jahr "sind wir tierisch verwöhnt worden".

"Das ist wieder der normale Frühling", weist Krampitz alle Kritiker zurecht. Das könne man auch an den Pflanzen und Bäumen erkennen, die planmäßig blühen. Und allen Sonnenfans, die am liebsten im April schon die kurzen Hosen und T-Shirts aus dem Schrank holen wollen, verspricht die Meteorologin: "Der Sommer wird kommen."

Der April, statistisch gesehen

Die Statistik für den bisherigen April zeigt, dass alles im Lot ist - Ausreißer gibt es da aber natürlich auch. Nassester Ort in diesem Monat ist bisher Bad Kohlgrub in Bayern mit 97,9 Liter pro Quadratmeter (l/qm). Das Soll für April liegt bei 140,3 l/qm. In Rostock sind bisher 15,7 l/qm gefallen, das entspricht 38 Prozent des Solls (41,2 l/qm).

Sehr nasse, aber auch sehr trockene Orte

In Münster ist mit 23,6 l/qm schon fast die Hälfte des zu erwartenden Niederschlags gefallen (46 Prozent), in Coesfeld dagegen schon 64 Prozent (35,2 l/qm), und in Straelen sogar 83 Prozent (42,5 l/qm). Weil am Rhein hat sein Soll schon erfüllt: Dort hat es bereits 81,2 l/qm Niederschlag gegeben (der Durchschnitt liegt bei 71 l/qm).

Einige Orte sind dagegen sehr trocken, zum Beispiel Hameln: Dort hat es bisher nur 2,8 l/qm geregnet (Soll: 53,6 l/qm). Auch in Fürth sind mit bislang 4,5 l/qm erst neun Prozent des Solls geschafft.

Mehr Sonne für die Stadt Warburg

Sonnigster Ort ist in diesem April bisher Hiddensee-Dornbusch (Ostsee) mit 124 Stunden und 14 Minuten. Mehr Sonne als im Durchschnitt haben die Menschen in Warburg im Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen) bereits abbekommen: Im Schnitt scheint sie 58 Stunden, in diesem Jahr sind es schon in der Monatsmitte 68 Stunden (117 Prozent). In Kempten im Allgäu dagegen zeigt sich die Sonne bislang unterdurchschnittlich mit 47 Stunden (Soll: 155). Aber all das kann sich bis zum Monatsende noch ausgleichen, so Krampitz.

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