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Indien: U-Boot vor Mumbai nach Explosion gesunken - mehrere Tote

Brand an Bord  

U-Boot vor Mumbai gesunken - mehrere Tote

14.08.2013, 15:40 Uhr | AP, dpa-AFX, AFP

Indien: U-Boot vor Mumbai nach Explosion gesunken - mehrere Tote. Das indische U-Boot "INS Sindhurakshak" ist nach einem Brand an Bord im Hafen von Mumbai gesunken. (Quelle: Reuters)

Das indische U-Boot "INS Sindhurakshak" ist nach einem Brand an Bord im Hafen von Mumbai gesunken. (Quelle: Reuters)

Im Hafen von Mumbai ist ein indisches U-Boot mit 18 Besatzungsmitgliedern an Bord in Flammen aufgegangen und gesunken. Dem Brand auf der "INS Sindhurakshak" in der Nacht zum Mittwoch war eine heftige Explosion vorangegangen. Mehrere Menschen seien getötet worden, sagte Verteidigungsminister A.K. Antony, ohne nähere Angaben zur Zahl der Toten zu machen.

Die Explosion sei möglicherweise durch einen Kurzschluss oder durch ein Problem mit den Batterien verursacht worden, sagte Marinesprecher PV Satish. Es werde weiter nach der Ursache für das Unglück gesucht.

Das U-Boot war während der Löscharbeiten im Hafenbecken gesunken, nur ein Teil des Aufbaus rage noch aus dem Wasser. Rettungsmannschaften versuchten, zu den 18 vermissten Seeleuten vorzudringen, die unter Wasser eingeschlossen waren. Marinetaucher seien ins Innere des U-Bootes gelangt, sagte Marinestabschef D.K. Joshi.

"Hoffen das Beste, fürchten das Schlimmste"

Ohne die Zahl der Opfer nennen zu können, sagte Verteidigungsminister A. K. Antony in Neu Delhi, er sei "traurig, dass Marinemitglieder "ihr Leben im Dienst des Landes verloren haben. Es handle sich um "die größte Tragödie in jüngster Zeit".

Marinestabschef Joshi sagte, Taucher seien durch die Hauptluke ins Wrack gelangt. "Während wir das Beste hoffen, fürchten wir das Schlimmste", sagte Joshi. Was die Explosion auslöste, sei völlig unklar. Es werde auch die Möglichkeit einer Sabotage geprüft. "Aber derzeit sieht es nicht danach aus".

Laute Explosion

Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers waren zahlreiche Besatzungsmitglieder über Bord in das Wasser gesprungen. Mehrere Verletzte wurden in den umliegenden Krankenhäusern behandelt. "Wir haben eine laute Explosion gehört, dann herrschte Panik, als viele Feuerwehrfahrzeuge heranrasten, um den Brand zu löschen", berichtete ein Anwohner dem örtlichen Nachrichtensender.

U-Boot aus russischer Produktion

Das 1997 in Dienst gestellte dieselelektrische U-Boot aus russischer Produktion war erst im Mai generalüberholt worden. Das Boot ist eine Export-Version der russischen Kilo-Klasse. Der Brand in der Nacht zum Mittwoch war nicht der erste Unglücksfall auf dem U-Boot. Bei einer Explosion im Batterie-Raum der "INS Sindhurakshak" war im Februar 2010 ein Matrose ums Leben gekommen.

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