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Zweiter Teil des BP-Prozesses abgeschlossen

Zweiter Teil des BP-Prozesses abgeschlossen

22.10.2013, 13:41 Uhr | AFP

. April 2010: "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko (Quelle: Reuters)

"Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko steht für die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA (Quelle: Reuters)

Nach gut zwei Wochen Verhandlung ist vor einem Gericht in New Orleans der zweite Teil des Prozesses um die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu Ende gegangen. Im Streit zwischen der US-Regierung und dem Ölkonzern BP geht es darum, wie viel Öl bei der Katastrophe im April 2010 in den Golf von Mexiko gelaufen ist.

Von der Ölmenge ist die Höhe der Strafe abhängig, die BP zahlen muss - es geht um mehrere Milliarden Dollar. Wann der Richter das Urteil verkündet, ist noch offen.

Der erste Teil des Prozesses war im April abgeschlossen worden und hatte sich mit Zeugenaussagen über die Ursachen der Ölkatastrophe beschäftigt. Im zweiten Teil ging es neben der ausgetretenen Ölmenge auch um die Maßnahmen, die BP damals ergriffen hatte, um das bei einer Explosion beschädigte Bohrloch abzudichten.

Massive Umweltschäden

Am 20. April 2010 hatte sich die größte Umweltkatastrophe der USA ereignet: Nach der Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" strömten monatelang Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Bei dem Unglück kamen elf Menschen ums Leben, zudem gab es massive Umweltschäden. BP hat bereits Ausgleichssummen in Milliardenhöhe bezahlt. Die US-Regierung hielt diese für zu niedrig.

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