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Festgefroren in der Antarktis: Chinas "Schneedrache" scheitert bei Rettungsaktion

"Das Bier wird langsam knapp"  

Schiffsrettung wird zur Geduldsprobe

28.12.2013, 19:33 Uhr | dpa, AFP, AP

Festgefroren in der Antarktis: Chinas "Schneedrache" scheitert bei Rettungsaktion. Rettungsversuch gescheitert: Die "MV Akademik Shokalskiy" steckt weiter in der Antarktis fest. (Quelle: AFP)

Rettungsversuch gescheitert: Die "MV Akademik Shokalskiy" steckt weiter in der Antarktis fest. (Quelle: AFP)

Die Rettung des in der Antarktis festgefrorenen Forschungsschiffes "MV Akademik Shokalskiy" wird zu einer echten Geduldsprobe. Bereits in der Nacht zum Samstag war der chinesische Eisbrecher "Xue Long" ("Schneedrache") im Eis stecken geblieben und drehte wieder ab.

Die Stimmung an Bord des seit drei Tagen festgefrorenen Schiffes sei laut Expeditionsarzt Andrew Peacock trotzdem sehr gut. "Nur das Bier wird langsam knapp", sagte der Arzt.

Der "Schneedrache" sei zwar auf rund sechs Kilometer an das feststeckende Schiff herangekommen, habe die Operation jedoch aufgeben müssen, als das Eis zu dick geworden sei, erklärte Expeditionssprecher Alvin Stone. Die Chinesen wollten in der Nähe bleiben, da sie auch Hubschrauber an Bord haben.

"Aurora Australis" soll es richten

Da auch ein zweites Schiff, das französische "L'Astrobe", seinen Rettungsversuch aufgeben musste, ruhen die Hoffnungen nun auf dem australischen Eisbrecher "Aurora Australis". Der Eisbrecher aus Australien dürfte allerdings nicht vor Sonntag eintreffen.

Die Expedition mit 74 Teilnehmern hatte Neuseeland am 28. November verlassen. Seit dem 25. Dezember sitzt sie nach einem schweren Sturm im Eis der Antarktis fest. Die Crew setzte einen Notruf ab, und die australischen Behörden dirigierten drei Eisbrecher in die Nähe des Schiffs, um es frei zu bekommen.

"Die Moral ist wirklich gut"

"Wir haben jede Menge Brennstoff und frisches Essen für zwei Wochen an Bord", versicherte Expeditionsleiter Chris Turney. "Das Schiff ist nicht in Gefahr." "Die Moral ist wirklich gut", sagte Turney. Allerdings habe es einen außerordentlich starken Schneesturm gegeben. Man sei nun sehr gespannt.

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