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Antarktis: US-Eisbrecher "Polar Star" kommt Forschungsschiff zur Hilfe

Neuer Rettungsversuch  

Jetzt reist der US-Eisbrecher "Polar Star" in die Antarktis

06.01.2014, 11:45 Uhr | AFP

Antarktis: US-Eisbrecher "Polar Star" kommt Forschungsschiff zur Hilfe. US-Eisbrecher "Pole Star" (Quelle: Reuters)

In etwa einer Woche soll das amerikanische Schiff am Unglücksort in der Antarktis ankommen. (Quelle: Reuters)

Nach mehreren gescheiterten Rettungsversuchen soll nun ein US-Eisbrecher dem in der Antarktis festsitzenden Forschungsschiff "Akademik Shokalskij" zur Hilfe kommen. Die "Polar Star" der US-Küstenwache habe auf Bitten Australiens mit Nachschub an Bord den Hafen von Sydney verlassen, teilte die australische Schifffahrtsbehörde AMSA mit.

Das Schiff soll auch den chinesischen Eisbrecher "Xue Long" (zu deutsch: "Schneedrache") unterstützen, der nach einer missglückten Hilfsaktion nun selbst im Packeis eingeschlossen ist.

"Polar Star" kann durch 1,8 Meter-Eisschicht fahren

Die "Polar Star" wird in etwa einer Woche den Unglücksort erreichen, der etwa hundert Seemeilen (185 Kilometer) von dem französischen Antarktis-Stützpunkt D'Urville entfernt liegt. Der 122 Meter lange Eisbrecher kann bis zu sechs Meter dickes Eis durchbrechen. Bei einer Geschwindigkeit von drei Knoten kann er sich durch eine Eisschicht von bis zu 1,8 Metern arbeiten.

Die "Xue Long" will unterdessen am Montag einen neuen Versuch unternehmen, sich aus dem Packeis zu befreien. Berechnungen zufolge sei dann mit günstigen Wetterbedingungen zu rechnen, sagte ein Leiter des chinesischen Antarktis-Programms. Das Schiff wird seit Freitag durch einen ein Kilometer langen Eisberg blockiert.

"Aurora Australis" inzwischen auf Heimreise

An der Bergung des seit Heiligabend eingefrorenen russischen Schiffs waren sowohl die "Xue Long" als auch der australische Eisbrecher "Aurora Australis" gescheitert. Am Donnerstag flog schließlich ein Hubschrauber der "Xue Long" die 52 Passagiere der "Akademik Shokalskij" zur "Aurora Australis". Die 22 Besatzungsmitglieder blieben an Bord des russischen Schiffes. Die "Aurora Australis" setzte ihre Reise inzwischen fort.

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