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Ex-Bischof Walter Mixa vergleicht Tebartz-van Elst mit Jesus Cristus

Ex-Bischof Mixa über Ex-Bischof Tebartz-van Elst  

"Auch Jesus war ungerechtem Spott ausgesetzt"

20.04.2014, 19:29 Uhr | t-online

Ex-Bischof Walter Mixa vergleicht Tebartz-van Elst mit Jesus Cristus. Bischof Walter Mixa 2011 im Bamberger Dom (Quelle: dpa)

Bischof Walter Mixa 2011 im Bamberger Dom (Quelle: dpa)

Das ist ein sehr gewagter Vergleich: Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa hat Parallelen zwischen Jesus Christus und dem früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gezogen. "Auch Jesus war ungerechtem Urteil und Spott ausgesetzt, sagte der 72-jährige Mixa in der "Bild am Sonntag".

"Ich kann mir gut vorstellen, dass sich mein bischöflicher Mitbruder ganz aktuell in einem Gemütszustand großer Verlassenheit und Traurigkeit befindet. Da hilft der Glaube und das Wissen darum, dass Jesus Christus selbst, der ohne Sünde gewesen ist, dennoch ungerechtem Urteil und dem Spott der Menge ausgesetzt war," sagte Mixa der Zeitung.

Aufmunternde Worte

"Entscheidend scheint mir, dass Bischof Franz-Peter seine Berufung als Christ, als Priester und Bischof bewahrt und nicht verbittert wird", gab Mixa Tebartz-van Elst mit auf den Weg.

Auf die Frage, ob die Kirche zuweilen verschwenderisch mit den ihr anvertrauten Geldern umgehe, antwortete Mixa laut "Bild am Sonntag": "Die Kirche hat einen öffentlichen Auftrag und verwaltet öffentliche Steuermittel. Das tut sie alles in allem sehr effektiv, wenn ich zum Beispiel an das ganz enorme Engagement der Kirche für Kinder, Jugendliche, alte, kranke und sozial schwache Menschen denke."

Papst nahm Rücktrittsgesuch an

Ende März hatte Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch des bereits seit Oktober suspendierten Bischofs Tebartz-van Elst angenommen. Tebartz-van Elst war wegen der explodierenden Kosten für den Umbau und die Renovierung des Bischofssitzes im Limburg in die Kritik geraten.

Laut einem kircheninternen Prüfbericht soll der Bischof persönlich zahlreiche der kostspieligen Änderungen angeordnet haben, die die Baukosten letztlich die Kosten auf 31,5 Millionen Euro getrieben hatten.

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