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Metro-Unfall in Moskau: Mindestens 21 Tote

Metro entgleist  

Tote und Verletzte bei Unfall in Moskau

15.07.2014, 20:49 Uhr | AP

Metro-Unfall in Moskau: Mindestens 21 Tote . Fieberhaft arbeiten Rettungskräfte an der Bergung verletzter Passagiere nach dem Metro-Unfall in Moskau. (Quelle: Reuters)

Fieberhaft arbeiten Rettungskräfte an der Bergung verletzter Passagiere nach dem Metro-Unfall in Moskau. (Quelle: Reuters)

Bei einem Unfall mitten im morgendlichen Berufsverkehr sind nach amtlichen Angaben in der Moskauer Metro mindestens 21 Passagiere ums Leben gekommen. Dabei seien auch mehr als 160 Menschen verletzt worden, sagte Alexander Gawrilow vom russischen Zivilschutzministerium der Agentur Itar-Tass zufolge.

Die Tragödie ereignete sich an der tiefstgelegenen Metro-Station, Park Pobedi, was die Bergungs- und Rettungsarbeiten zusätzlich erschwerte. 136 Menschen wurden verletzt, 42 davon schwer.

Ermittler widersprachen nach ersten Untersuchungen Angaben, ein Stromausfall habe einen Alarm ausgelöst und einen abrupten Halt des Zuges verursacht. Untersucht würden mehrere mögliche Ursachen, darunter ein technischer Fehler an einem Waggon oder eine Absenkung des Gleisbetts, sagte ihr Sprecher Wladimir Markin.

Terroranschlag ausgeschlossen

Ein Terroranschlag wurde von Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow ausgeschlossen. Flughäfen und der Nahverkehr Moskaus waren in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder Ziele von Anschlägen gewesen.

Mehr als 1100 Menschen wurden aus dem Zug geholt. Mehrere Schwerverletzte wurden mit Hubschraubern ausgeflogen. Park Pobedi ist mit 84 Metern die tiefstgelegene Moskauer Metrostation. Über sie ist der riesige Park zu erreichen, in dem sich das Museum zum Zweiten Weltkrieg befindet.

Schwierige Bergungsarbeiten

Neben der Tiefe des Tunnels machte auch die Lage der Waggons die Bergungsaktion besonders schwierig. Erst nach zwölf Stunden war sie abgeschlossen. In einem Video des Katastrophenschutzministeriums war zu sehen, dass die verkeilten Waggons die gesamte Tunnelbreite blockierten. Die Helfer mühten sich ab, die verformten Türen aufzubekommen.

Über soziale Netzwerke wurden Fotos veröffentlicht, auf denen zu sehen war, wie Fahrgäste entlang der Schienen durch den schwach beleuchteten Tunnel gingen. Ein Mann sagte dem Fernsehsender Rossija 24, der Zug sei abrupt zum Stehen gekommen. "Da war Rauch und wir waren drinnen gefangen", sagte er. "Es ist ein Wunder, dass wir raus gekommen sind. Ich dachte, das ist das Ende."

Putin fordert Ermittlungen

Der russische Präsident Wladimir Putin forderte während eines Brasilien-Besuchs eine umfassende Untersuchung und strafrechtliche Ermittlungen, wie sein Sprecher russischen Nachrichtenagenturen sagte.

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