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Ebola-Verdacht in den USA: Fünfjähriger in New York in Klinik

Zweiter Fall in New York?  

Fünfjähriger mit Ebola-Verdacht in Klinik eingeliefert

27.10.2014, 14:03 Uhr | Reuters, t-online.de

Ein Fünfjähriger ist mit möglichen Ebola-Symptomen in ein New Yorker Krankenhaus eingeliefert worden. Die Familie des Jungen hielt sich zuvor in Westafrika auf. Das Kind leidet unter Übelkeit und hohem Fieber, berichtet die "New York Post".

Die sechsköpfige Familie war erst am Wochenende aus Guinea zurückgekehrt. Nachdem der Junge ins New Yorker Bellevue-Krankenhaus eingeliefert worden war, wurden die restlichen Familienmitglieder unter Quarantäne gestellt.

Der Junge soll mindestens 39,4 Grad Fieber haben und liegt auf der Isolierstation. Er sei aber noch nicht auf Ebola getestet worden, berichtete der TV-Sender ABC unter Berufung auf Vertreter des Gesundheitsdienstes.

"Er wirkte sehr schwach", zitiert die "New York Post" einen Nachbarn der Familie.

Zwangsquarantäne gelockert

Derweil hat die Stadt New York die Quarantäne-Regeln für heimkehrendes Personal nach einem Ebola-Einsatz in Westafrika gelockert. Gouverneur Andrew Cuomo erklärte, wer aus Westafrika zurückkehre und dort Kontakt mit Ebola-Kranken gehabt habe, jedoch keine Symptome zeige, dürfe die Quarantäne zu Hause statt im Krankenhaus ableisten.

Gesundheitsexperten würden sich in den drei vorgeschriebenen Isolationswochen täglich um die Betroffenen kümmern.

Für diejenigen, die aus Westafrika wieder einreisten, jedoch keinen Kontakt zu Ebola-Patienten gehabt hätten, werde keine Isolierung zu Hause vorgeschrieben, fügte Cuomo hinzu. Sie stünden aber 21 Tage lang unter Beobachtung und müssten regelmäßig ihre Körpertemperatur messen. Drei Wochen dauert es maximal, bis nach einer Ansteckung mit dem Virus Symptome auftreten.

Obama hat Bedenken

Zuvor hatte die US-Regierung einem Bericht der "New York Times" zufolge die Staaten New York und New Jersey aufgefordert, die gerade erst eingeführten strengen Quarantäne-Regeln zu lockern. Eine US-Krankenschwester hatte sich bitter über ihre Behandlung durch die Behörden bei ihrer Einreise und die Pflicht-Quarantäne beschwert.

Sie sei wie eine "Kriminelle" ausgefragt und isoliert außerhalb eines Hauptkrankenhauses untergebracht worden, erklärte Kaci Hickox. Die Regierung befürchtete daher, Freiwillige könnten künftig vom Einsatz in Westafrika abgeschreckt werden.

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