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Germanwings-Airbus bei Absturz pulverisiert - Tausende Trümmer

Die grausige Arbeit der Suchmannschaften  

"Alles ist pulverisiert. Man kann nichts auseinanderhalten"

25.03.2015, 18:45 Uhr | AFP, dpa

Germanwings-Airbus bei Absturz pulverisiert - Tausende Trümmer. Unzählige Wrackteile liegen über die Absturzstelle verteilt. (Quelle: AP/dpa)

Unzählige Wrackteile liegen über die Absturzstelle verteilt. (Quelle: AP/dpa)

Man kann sich kaum vorstellen, wie den Suchmannschaften bei ihrer Arbeit zumute ist: Die Wucht des Aufpralls hat die Unglücksmaschine von Germanwings in kleinste Trümmer zerrieben. "Alles ist pulverisiert. Man kann nichts mehr auseinanderhalten. Man sieht nichts, man kann nicht einmal ein Flugzeug darin erkennen", schilderte Feuerwehr-Leutnant Éric Sapet der französischen Zeitung "Le Monde" den Anblick an der Absturzstelle des Airbus A320 in den französischen Alpen.

Der Lokalpolitiker Richard Bertrand aus dem nahe gelegenen Dorf Vernet beschrieb die verstreuten Trümmerteile: "Das größte, das ich erkennen konnte, hatte die Größe eines Auto-Kotflügels, nicht größer." Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine waren am Dienstag alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen - darunter wahrscheinlich 72 Deutsche und 35 Spanier, wie Germanwings-Chef Winkelmann sagte.

Trümmer liegen über viele Hektar verteilt

Tatsächlich zeigen die Bilder von der Berghängen zwischen den Orten Digne und Barcelonette fast nur kleine Fetzen, zwischen denen auch die Leichenteile liegen müssen. Nur ein Seitenteil einer Kabine mit Fenstern sticht heraus. Über dem Tal kreisten heute früh wieder mehrere Hubschrauber.

"Das Wichtigste ist, das Gebiet abzusichern und die Leichen zu bergen", sagte ein leitender Polizist. Insgesamt seien 500 französische Einsatzkräfte vor Ort. Das Absturzgebiet sei etwa so groß wie zwei Fußballfelder, fügte er hinzu. Außerdem wollen die Einsatzkräfte die zweite Black Box und die Motoren finden, um sie zu untersuchen.

Dabei müssen sich die Einsatzkräfte auf eine langwierige Suche einstellen. Allein weil der Unglücksort in 1800 Metern Höhe so abgelegen und schwer zugänglich ist, dürften die Bergungsarbeiten eine Woche dauern, sagte der Leiter des örtlichen Rettungsdiensts, Jean-Marc Meninchini.

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