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Germanwings-Maschine muss wegen technischem Defekt in Stuttgart notlanden

Nach Ölverlust  

Germanwings-Maschine muss in Stuttgart notlanden

04.04.2015, 17:03 Uhr | dpa

Germanwings-Maschine muss wegen technischem Defekt in Stuttgart notlanden. Germanwings-Flug 4U814 war auf dem Weg von Köln nach Venedig. Ein technischer Fehler zwang den Airbus 319 zur Landung in Stuttgart. (Quelle: 7aktuell)

Germanwings-Flug 4U814 war auf dem Weg von Köln nach Venedig. Ein technischer Fehler zwang den Airbus 319 zur Landung in Stuttgart. (Quelle: 7aktuell)

Ein Airbus der Fluggesellschaft Germanwings ist aufgrund eines technischen Defekts am Stuttgarter Flughafen notgelandet, wie der Geschäftsführer des Flughafens, Georg Fundel, mitteilte. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Der Airbus 319 wird jetzt untersucht.

Die Lufhansa-Tochter Germanwings will dagegen nicht von einer Notlandung sprechen. Die außerplanmäßige Landung erfolgte nach ihren Angaben aus reinen Sicherheitsgründen. "Es handelt sich hierbei um eine Standard-Sicherheitsprozedur", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Landung sei eine "Ausweichlandung" gewesen. Auf dem Flug 4U814 von Köln/Bonn nach Venedig sei ein Ölverlust angezeigt worden. Aus Sicherheitsgründen sei daher ein Triebwerk abgeschaltet worden.

"Luftnotlage"

Die Maschine war kurz vor 10 Uhr in Köln in Richtung Venedig gestartet. Am Stuttgarter Flughafen wurde gegen 11 Uhr eine sogenannte Luftnotlage ausgelöst. Die Maschine setzte laut Geschäftsführer Fundel gegen 11.10 Uhr auf.

Die 123 Passagiere und fünf Crewmitglieder hätten das Flugzeug nach der Landung auf normalem Wege verlassen, gab Germanwings bekannt. Techniker suchen nun den Defekt. Die Passagiere sollen mit einem Ersatzflugzeug nach Venedig weiterbefördert werden.

"Bitte nicht schon wieder"

Ein "Gott sei Dank" entfiel Flughafenchef Georg Fundel, als der Airbus 319 nach dem Zwischenfall schließlich sicher auf der Landebahn in Stuttgart stand. "Ich dachte nur: Bitte nicht schon wieder", berichtet ein Gepäckabfertiger im Anschluss an den Einsatz. Der Schreck über den Germanwings-Absturz am 24. März sitzt vielen noch in den Knochen. Als rund ein Dutzend Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr an dem Gepäckabfertiger vorbei auf die Landebahn zufuhren, befürchtete er das Schlimmste.

Zwischen fünf- und zehnmal im Jahr erlebt Geschäftsführer Fundel am Stuttgarter Airport eine ähnliche Situation wie am Samstag. "Aber jeder Notfall verläuft anders", sagt er. Wie gut oder schlecht eine solche Schrecksekunde in der Flugzeugkabine aufgenommen werde, sei besonders abhängig von der Reaktion der Flugbegleiter und der Piloten. Die werde von den Passagieren aufgenommen und sei in diesem Fall einwandfrei gewesen.

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