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Nordkorea will Wundermittel gegen Aids, Mers und Ebola haben

Beweise fehlen  

Nordkorea will Mittel gegen Mers, Ebola, Sars und Aids haben

19.06.2015, 15:42 Uhr | AP

Nordkorea will Wundermittel gegen Aids, Mers und Ebola haben. Glaubt man den Behörden in Nordkorea, müssen die Menschen in dem abgeschotteten Land keine Krankheit mehr fürchten. (Quelle: Reuters)

Mitglieder der Frauenvereinigung in Nordkorea tanzen am 25. April 2015 auf dem Platz vor dem Triumphbogen in der Hauptstadt Pjöngjang anlässlich des 83. Geburtstages der Nationalen Volksarmee. (Quelle: Reuters)

Das kommunistische Nordkorea ist im Besitz eines Mittels gegen die lebensbedrohlichen Krankheiten Mers, Ebola, Aids und Sars. Das zumindest behaupten die Behörden des abgeschotteten stalinistischen Landes von Diktator Kim Jong Un - allerdings ohne Beweise dafür vorzulegen.

Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete, Wissenschaftler hätten das Mittel Kumdang-2 auf der Basis von Ginseng und anderen Zutaten entwickelt. Es heile und beuge den vier Krankheiten vor, hieß es. Sollte dies stimmen, wären Nordkoreas Forscher erfolgreicher als alle anderen weltweit.

Wettbewerb mit Südkorea

Die Ankündigung, das Mittel zu haben, fällt zeitlich zusammen mit dem Kampf Südkoreas gegen die aus dem Nahen Osten eingeschleppte Atemwegserkrankung Mers. Zwischen beiden Staaten herrscht große Rivalität. Gegen Mers gibt es bisher keine Impfung. In Südkorea starben an der Krankheit seit dem ersten Todesfall Anfang Juni bisher rund zwei Dutzend Menschen. Auch in Thailand trat jetzt ein erster Krankheitsfall auf.

Wundersexpille präsentiert

Bereits nach Ausbruch der oft tödlichen Vogelgrippe hatten nordkoreanische Behörden gemeldet, ein Gegenmittel zu besitzen.

Und vor wenigen Tagen präsentierte Kim eine Wundersexpille, von der er sich wahre Wunderdinge verspricht. Mit dieser nordkoreanischen Viagra-Kopie will der Diktator nicht nur sein Volk gesundheitlich aufpäppeln, sondern die Wirtschaft des bitterarmen Landes anheitzen.

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