Sie sind hier: Home > Panorama >

Deutscher Tourist stirbt beim Tauchen am Bikini-Atoll

Bikini-Atoll  

Deutscher Tourist stirbt beim Tauchen

23.09.2015, 16:16 Uhr | AFP

Beim Tauchen am Bikini-Atoll ist ein deutscher Tourist ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben der Behörden um einen 75-jährigen Mann, der vermutlich aus Berlin stammt.

Es war der erste Todesfall seit der Freigabe des Pazifik-Gebietes für Touristen im Jahr 1996. Zuvor war das zu den Marshallinseln gehörende Bikini-Atoll jahrzehntelang wegen der dort nach dem Zweiten Weltkrieg vorgenommenen US-Kernwaffentests gesperrt.

Medizinische Ursache vermutet

Der Deutsche sei am Montag an einem Schiffswrack getaucht, als ihn seine Gruppe verloren habe, berichtete Tauchmeister Martin Daly. Am Dienstag hätten Suchmannschaften dann die Leiche des Mannes in einer Lagune entdeckt. Der 75-Jährige habe offenbar "ein medizinisches Problem, einen Herzinfarkt oder so" erlitten. Seine Tauchflasche sei noch zu 75 Prozent gefüllt gewesen, als die Leiche entdeckt wurde.

Die US-Regierung nahm zwischen 1946 und 1958 insgesamt 67 Atomwaffentests auf den Marshallinseln vor. Allein der so genannte Bravo-Test auf dem Bikini-Atoll im Jahr 1954 hatte eine Sprengkraft, die tausend Mal höher war als die der Atombombe von Hiroshima. Bei einem der Tests wurden auch mehrere Schiffe versenkt, diese sind heute ein beliebtes Ziel von Tauchern.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal