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Geflügelpest in Bayern? 13.000 Tiere müssen getötet werden

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Geflügelpest in Bayern?  

Fast 13.000 Tiere müssen getötet werden

06.12.2015, 18:47 Uhr | dpa

In einem Geflügelbetrieb in Bayern könnte die Geflügelpest ausgebrochen sein. In Roding im Bayerischen Wald musste am frühen Sonntagmorgen mit der Tötung von 12.900 Tieren begonnen werden.

Es werde noch bis zu diesem Montag dauern, bis alle Tiere getötet seien. Es handle sich um Legehennen, Enten, Gänse und Puten, bestätigte das Landratsamt in Cham einen Bericht der "Mittelbayerischen Zeitung".

Den Hof in der Oberpfalz dürfen erst jetzt besonders geschützte Fachleute betreten. Die Feuerwehr habe den Hof in rund 50 Metern Umkreis abgesperrt. Ein weiter reichendes Sperrgebiet sei aber auch am Sonntagabend zunächst nicht eingerichtet worden.

Bevölkerung "generell nicht gefährdet"

Der Verdacht auf Geflügelpest hatte sich bei einer Routinekontrolle ergeben. Weitere Untersuchungen durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie das Nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit, bestätigten zunächst einen Verdacht.

Tiere oder tierische Produkte wurden auf dem Hof isoliert, da der Erreger dem Landratsamt zufolge leicht auf Tiere übertragbar ist. Unklar ist noch, welcher Typ von Geflügelpest - auch Vogelgrippe genannt - vorliegt. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse seien frühestens am Montag zu erwarten, sagte der Sprecher.

Der Gesundheitsbehörde am Landratsamt Cham zufolge ist die Bevölkerung durch die Geflügelpest "generell nicht gefährdet". Das gelte auch bei Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern.

Anzeigepflichtige Tierseuche

Bei der Vogelgrippe handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, Erregerfunde müssen Behörden also gemeldet werden. Laut Geflügelpestverordnung muss der gesamte Bestand eines Betriebs schon bei einem Verdacht auf die Virusinfektion gekeult werden.

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