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Stimmen zu Bad Aibling: "Eine Tragödie für unser ganzes Land"

Stimmen zum Zugunglück bei Bad Aibling  

"Eine Tragödie für unser ganzes Land"

09.02.2016, 14:28 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Stimmen zu Bad Aibling: "Eine Tragödie für unser ganzes Land". Rettungskräfte an der Unglücksstelle bei Bad Aibling. Im Hintergrund ist eine der beiden Regionalbahnen zu sehen, die bei dem Unfall kollidierten.  (Quelle: dpa)

Rettungskräfte an der Unglücksstelle bei Bad Aibling. Im Hintergrund ist eine der beiden Regionalbahnen zu sehen, die bei dem Unfall kollidierten. (Quelle: dpa)

Nach dem schweren Zugunglück in Bad Aibling haben sich Politiker, Kirchenvertreter und Bahn-Verantwortliche bestürzt gezeigt.

Kanzlerin Angela Merkel sagte: "Mein Mitgefühl gilt vor allem den Familien der neun Menschen, die dabei ihr Leben verloren haben. In Gedanken bin ich auch bei den zahlreichen Verletzten, die mit den Folgen des Unglücks ringen." Sie wünsche ihnen eine schnelle und möglichst vollständige Genesung.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich tief betroffen gezeigt: "Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser schweren Katastrophe und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausspreche", sagte Seehofer. "Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt." Die Unglücksursache müsse nun schnell aufgeklärt werden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zeigte sich ebenfalls schockiert: "Das ist schon eines der großen Eisenbahnunglücke in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland und speziell bei uns in Bayern." 

FC Bayern und Kirchen reagieren betroffen

"Wir sind tief bestürzt über den Unfall. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten und bei den Verletzten", sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube. "Der Unfall ist ein Riesenschock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeitern zu helfen", so Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB). Die BOB betreibt die Züge auf der Unfallstrecke.

Auch der FC Bayern München hat mit Bestürzung auf das Zugunglück reagiert. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern des tragischen Zugunglücks bei Bad Aibling und ihren Familien", teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister via Twitter mit.

Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben den Opfern des Zugunglücks in Oberbayern ebenso ihr Mitgefühl ausgesprochen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, sagte in einer Mitteilung, er sei er "in Gedanken und im Gebet" bei den Betroffenen, vor allem bei den Angehörigen der Toten. "Es ist etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt, mitten im Alltag ist, und so etwas Schlimmes passiert", sagte Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, reagierte betroffen. "Mit großer Erschütterung fühlen wir uns den Angehörigen der Opfer als Kirche verbunden", sagte der Erzbischof von München und Freising einer Mitteilung zufolge. Er bete für die Opfer und ihre Angehörigen: "Wir erbitten Gottes Beistand und Trost für sie."

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