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Zugunglück Bad Aibling: "Es wird niemand mehr vermisst"

Zugunglück in Oberbayern  

"Es wird niemand mehr vermisst"

10.02.2016, 11:59 Uhr | dpa

Zugunglück Bad Aibling: "Es wird niemand mehr vermisst". Rettungsarbeiten nach dem Zugunglück in Bad Aibling. (Quelle: Reuters)

Rettungsarbeiten nach dem Zugunglück in Bad Aibling. (Quelle: Reuters)

Nach dem schweren Zugunglück in Bad Aibling mit zehn Toten sind alle Fahrgäste geborgen. "Es wird niemand mehr vermisst", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. 

Nachdem alle Personalien abgeglichen worden seien, dürfte sich kein Opfer mehr in den beiden Zügen befinden. "Es wird keine elfte Leiche geben." Der Sprecher war zudem optimistisch, dass alle Verletzten überleben werden. 

Die Bergungsarbeiten waren in der Nacht unterbrochen worden. Die eingleisige Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim ist weiterhin gesperrt. Der Schienenersatzverkehr habe sich inzwischen "eingetaktet", teilte die Bayerische Oberlandbahn mit.

Fehlentscheidung eines Bahnmitarbeiters?

Nach dem schweren Zugunglück in Bayern konzentrieren sich die Ermittlungen nun auf die Suche nach der genauen Unglücksursache. Offenbar wurde die Tragödie durch menschliches Versagen ausgelöst. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Experten.

Zu dem Bericht wollte sich ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage nicht äußern. Die Ermittlungen würden noch viel Zeit in Anspruch nehmen, die Spezialisten hätten mit ihrer Arbeit "gerade erst begonnen", sagte er. Dabei werden auch "verschiedene Gutachter" und "Spezialisten von der Kriminalpolizei" zum Einsatz kommen.

18 Menschen wurden schwerverletzt

Am Dienstagmorgen waren zwei Nahverkehrszüge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal ineinander gekracht. "Der eine Zug hat sich förmlich in den anderen hineingebohrt und die Kabine des zweiten Zuges komplett auseinandergerissen", berichtete Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). 18 Menschen wurden schwer, 63 Reisende leicht verletzt.

Die Rettungs- und Bergungsarbeiten gestalteten sich extrem schwierig, weil die Unglücksstelle in einem Waldstück an einer Hangkante neben dem Flüsschen Mangfall liegt. Rund 700 Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Zum Teil zogen die überwiegend ehrenamtlichen Helfer die Opfer auch in Bergungssäcken mit Winden an den Hubschraubern hoch und flogen sie an das andere Ufer der Mangfall.

Die 37 Kilometer lange Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim wurde nach dem Unglück komplett gesperrt. Wann die Strecke wieder geöffnet werden kann, war zunächst unklar. Die Bergung der Trümmer wird wohl mehrere Tage dauern, da die Stelle schwer zugänglich ist.

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