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Papst Franziskus rüffelt Donald Trump: "Ist kein Christ"

Republikaner kontert Kritik  

"Papst wird sich noch wünschen, dass Trump Präsident ist"

19.02.2016, 13:59 Uhr | dpa, t-online.de

Papst Franziskus rüffelt Donald Trump: "Ist kein Christ". Donald Trump hat die Kritik des Papstes umgehend gekontert. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump hat die Kritik des Papstes umgehend gekontert. (Quelle: AP/dpa)

Harte Worte vom Oberhaupt der katholischen Kirche: Zum Abschluss seines Mexiko-Besuchs kritisierte Franziskus den US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump heftig. "Eine Person, die daran denkt, Mauern statt Brücken zu bauen, ist nicht christlich. Das ist nicht das Evangelium", sagte der Papst laut Vatikan-Mitteilung auf dem Rückflug von Mexiko nach Rom. Der Republikaner reagierte umgehend.

Er wolle sich nicht in die US-amerikanische Politik einmischen, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt. "Ich sage nur, dieser Mann ist kein Christ, wenn er solche Dinge sagt. Dann muss man schauen, ob er das so gesagt hat oder nicht."

Trump hatte sich im Vorwahlkampf in den USA als Bewerber für die Kandidatur der konservativen Republikaner unter anderem für einen strikteren Umgang mit Einwanderern aus Mexiko stark gemacht. Zu seinen Vorschlägen gehörte auch, eine Mauer an der Grenze zum südlichen Nachbarn zu errichten.

"Nur eine Seite der Geschichte gehört"

Trump nannte die Aussagen des Papstes schändlich. Der Papst sei von Mexikos Regierung irregeleitet worden. "Der Papst hat nur eine Seite der Geschichte gehört, sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung. "Er sieht weder die Verbrechen noch den Drogenhandel noch den schlechten Einfluss der aktuellen Politik auf die US-Wirtschaft."

Er fügte hinzu: "Wenn der Vatikan vom IS angegriffen wird, was das Ziel der Terrormiliz ist, wird sich der Papst noch wünschen und dafür beten, dass Donald Trump Präsident ist." Schon im Vorfeld des päpstlichen Mexiko-Besuches hatte sich Trump über das Oberhaupt der katholischen Kirche ausgelassen: Der Papst betreibe mit seiner Reise das Geschäft der mexikanischen Regierung, so Trumps Vorwurf.

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