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Egypt-Air-Flugzeugabsturz: Weitere Trümmer und Körperteile geortet

Abgestürzte Egypt-Air-Maschine  

Suchmannschaften orten weitere Trümmer und Körperteile

21.05.2016, 09:28 Uhr | AFP, dpa, Reuters, AP

Egypt-Air-Flugzeugabsturz: Weitere Trümmer und Körperteile geortet. Teams aus mehreren Ländern suchen im östlichen Mittelmeer fieberhaft nach Überresten der abgestürzten EgyptAir-Maschine. (Quelle: dpa)

Teams aus mehreren Ländern suchen im östlichen Mittelmeer fieberhaft nach Überresten der abgestürzten EgyptAir-Maschine. (Quelle: dpa)

Das ägyptische Militär hat weitere Trümmer des über dem Mittelmeer abgestürzten Passagierflugzeugs entdeckt. Wie die Fluggesellschaft Egypt Air mitteilte, seien auch Körperteile sowie noch mehr persönliche Gegenstände und Sitze geortet worden. Klarheit über die Absturzursache sollen die beiden Flugschreiber bringen. 

Die Suche nach den Black Boxes könnte allerdings dauern, denn das Meer ist in dem vermuteten Absturzgebiet auf halber Strecke zwischen Kreta und Alexandria 2500 bis 3000 Meter tief. Frankreich schickte ein Spezialschiff zur Suche nach den Flugschreibern. Auch Einsatzkräfte aus Griechenland, Italien, Zypern und Großbritannien beteiligen sich an dem Einsatz.

Nach Angaben des ägyptischen Militärs wurden die Gegenstände rund 290 Kilometer nördlich der ägyptischen Küstenstadt Alexandria im Wasser entdeckt. Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) teilte ihrerseits mit, einer ihrer Satelliten habe eine Ölspur 40 Kilometer südwestlich vom letzten bekannten Standort des Flugzeugs gefunden.

Ägypten hält Anschlag für wahrscheinlich

Flug MS804 war mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo, als die Maschine in der Nacht zum Donnerstag zwischen der griechischen Insel Karpathos und dem ägyptischen Festland vom Radar verschwand. Die ägyptische Regierung hält einen Terroranschlag für die wahrscheinlichste Ursache. Auch Luftfahrtexperten sehen die Möglichkeit einer Explosion, weil der Crew offenbar keine Zeit blieb, einen Notruf abzusetzen.

Die französische Regierung warnte dagegen vor voreiligen Schlüssen. Unter den 56 Passagieren waren 30 Ägypter, 15 Franzosen und weitere ausländische Passagiere unter anderem aus Kanada und Großbritannien. Zudem waren sieben Besatzungsmitglieder und drei Sicherheitsleute an Bord.

Frankreich warnt vor vorschnellen Schlüssen

Es gebe weiterhin "absolut keinen Hinweis" auf die Umstände des Unglücks, betonte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault. Alle Hypothesen zur Absturzursache müssten gleichrangig behandelt werden. Experten des Flugzeugbauers Airbus und der französischen Behörden reisten nach Kairo, um bei den Ermittlungen zu helfen.

Nach Angaben der griechischen Behörden war die Maschine vor dem Verschwinden vom Radarschirm zwei scharfe Kurven geflogen und um rund 6700 Meter abgesackt. Einen Notruf setzte die Crew nicht ab. Die letzte Kommunikation mit dem Piloten gab es wenige Minuten vor dem Verschwinden des Flugzeugs. Dabei habe der Pilot "kein Problem erwähnt", teilt die griechische Flugaufsicht mit.


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