Sie sind hier: Home > Panorama >

Egyptair-Absturz: Wrackteile von MS 804 im Mittelmeer gefunden

Spezialschiff im Einsatz  

Wrackteile von Egyptair-Maschine MS804 gefunden

16.06.2016, 10:39 Uhr | dpa

Egyptair-Absturz: Wrackteile von MS 804 im Mittelmeer gefunden. Bereits im Mai waren Wrackteile der Egyptair-Maschine im Mittelmeer gefunden worden. (Quelle: Picture Alliance / Zuma Press)

Bereits im Mai waren Wrackteile der Egyptair-Maschine im Mittelmeer gefunden worden. (Quelle: Picture Alliance / Zuma Press)

Ein Spezialschiff hat nach Angaben einer ägyptischen Untersuchungskommission im Mittelmeer mehrere Stellen mit Wrackteilen des abgestürzten Egyptair-Passagierflugzeug gefunden.

Der Kommission seien auch erste Bildaufnahmen übermittelt worden, teilten die Ermittler am Mittwochabend in Kairo mit.

Nach Angaben des Untersuchungskomitees sollen das Suchteam und Ermittler an Bord des Schiffs nun basierend auf den Fundorten der Wrackteile eine Karte erstellen.

Signale des Flugschreibers

Anfang Juni war bereits bestätigt worden, dass Signale eines Flugschreibers empfangen worden waren. Ein Spezialschiff sollte bei der Bergung der Flugschreiber helfen.

Die "John Lethbridge" ist mit spezieller Technik - unter anderem Sonar - ausgestattet und kann für die Suche in bis zu 6000 Metern Tiefe eingesetzt werden. Mit Hilfe des Schiffs wurden nun auch die Wrackteile lokalisiert.

Der Airbus A320 war am 19. Mai mit 66 Personen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Die Ursache für das MS804-Unglück ist nach wie vor unklar.

Schwierige Bergung der Blackboxes

Die Behörden erhoffen sich durch die Daten der Blackboxes Aufschluss über die Absturzursache. Zuletzt hatte es geheißen, dass an Bord des Flugzeuges unmittelbar vor dem Absturz ein Rauchalarm ausgelöst wurde. Informationen, es gebe Hinweise auf eine Explosion an Bord, wurden als Spekulation zurückgewiesen.

Die Bergung der Flugschreiber könnte sich schwierig gestalten: Der Meeresboden in dem mehr als 74 Quadratkilometer großen Suchgebiet ist an manchen Stellen bis zu 3000 Meter tief, wie es zuletzt aus Ermittlerkreisen geheißen hatte.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
Anzeige
30% auf alle bereits reduzierten Artikel!
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal