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Torero bei Stierkampf im spanischen Terul getötet

Vor entsetzten Zuschauern  

Torero bei Stierkampf in Spanien getötet

10.07.2016, 10:03 Uhr | AFP

Schlimme Szenen in der Stierkampf-Arena von Terul in Spanien: Vor den Augen der entsetzten Zuschauer und vor laufenden Fernsehkameras wurde der 29-jährige Víctor Barrio von einem mehr als 500 Kilogramm schweren Stier aufgespießt und durch die Luft geschleudert.

Nach Angaben spanischer Medien handelt es sich um den ersten tödlichen Zwischenfall in einer spanischen Arena seit 1985. Barrio galt als großes Talent. Sein Stierkampf-Debüt gab er 2008, seitdem trat er in Arenen im ganzen Land auf.

Tradition und Kritik

Stierkampf hat in Spanien eine lange Tradition, geriet in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend in die Kritik von Tierschützern. Die Region Katalonien hatte den Stierkampf im Jahr 2012 untersagt, mehrere Städte verboten Stierfestivals.

Laut amtlicher Statistik fanden 2014 insgesamt 1868 Stierspektakel in Spanien statt. Zusammen zogen sie laut dem Branchenverband Anoet sechs Millionen Zuschauer an. Demzufolge bringt das "Stier-Geschäft" jährlich rund 3,5 Milliarden Euro ein.

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