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Kassel: Verletzte bei Feuer in hessischer Flüchtlingsunterkunft

Kassel-Calden  

19 Verletzte bei Brand in hessischer Flüchtlingsunterkunft

14.08.2016, 17:08 Uhr | dpa, AFP, t-online.de

Kassel: Verletzte bei Feuer in hessischer Flüchtlingsunterkunft. Am alten Flughafen Kassel-Calden brannten Teile einer Flüchtlingsunterkunft. (Quelle: dpa)

Am alten Flughafen Kassel-Calden brannten Teile einer Flüchtlingsunterkunft. (Quelle: dpa)

Ein Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft im nordhessischen Calden bei Kassel hat einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. 19 Menschen wurden verletzt. Dass unter den 120 Flüchtlingen nicht mehr zu Schaden kamen, ist nur einem Zufall zu verdanken.

Sieben Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden, wie ein Sprecher der Polizei in Kassel mitteilte. Unter ihnen waren neben Bewohnern der hessischen Erstaufnahme-Einrichtung auch zwei Mitarbeiter und eine Feuerwehrfrau. Wie es zu dem Feuer in der Erstaufnahmeeinrichtung auf dem alten Flughafen Kassel-Calden kam, ist noch nicht klar.

Fremdenfeindlicher Anschlag unwahrscheinlich

"Da es sich um ein völlig abgeschlossenes Gelände handelt, können wir einen fremdenfeindlichen Brandanschlag derzeit aber ausschließen", sagte ein Sprecher der Behörde. Über Stunden hinweg kämpften rund 300 Feuerwehrleute gegen die Flammen. "Es wurde umfangreich alarmiert", sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Kassel.

Aus dem Containerdorf stiegen dicke Rauchschwaden auf, die kilometerweit zu sehen waren. Auch am Nachmittag war das Feuer noch nicht gelöscht. Unterstützung erhielt die Feuerwehr unter anderem durch die Flughafenfeuerwehr des benachbarten Kassel Airport. "Die Feuerwehr war mit allem vor Ort, was sie zu bieten hat", sagte der Polizeisprecher.

Bis zu 15 Wohncontainer im Flammen

Etwa zwölf der 15 mobilen Wohnblöcke gingen in Flammen auf. Das Feuer fraß sich innerhalb kurzer Zeit durch die dünnen Wände. Die Brandschützer machte den Brandherd rasch im Innern einer der brennenden Container aus. "Es hat eindeutig von innen nach außen gebrannt", sagte der Sprecher. 

Glück im Unglück für die meisten Menschen im Camp

Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr Flüchtlinge eine Rauchvergiftung erlitten: Als das Feuer ausbrach, war gerade Mittagszeit, die meisten Bewohner des Containerdorfes waren zum Essen in der Kantine.

In der Unterkunft leben laut Polizei insgesamt rund 800 Menschen. In dem Bereich, in dem das Feuer wütete, wohnen etwa 120 Flüchtlinge. Sie können alle in der Aufnahmeeinrichtung bleiben. Die Unterkunft verfüge über genügend Leerstand, um alle Menschen aufnehmen zu können, sagte der Polizeisprecher.

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