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Vor Kolumbien: Taucher nach 48 Stunden im Pazifik gerettet

Von Haien und Quallen bedroht  

Taucher nach 48 Stunden im Pazifik gerettet

08.09.2016, 12:45 Uhr | AFP

48 Stunden kämpften zwei Taucher aus Kolumbien um ihr Leben - die offene Strömung hatte sie ins Meer hinausgetrieben. Eine Suchaktion im Pazifik nach Jorge Morales und Darío Rodríguez war erfolgreich, beide überlebten völlig erschöpft.

Vergangene Woche hatten die beiden mit drei weiteren Männern einen Ausflug zur Insel Malpelo gemacht, die als Taucherparadies vor allem auch für die Beobachtung von Haien gilt. Sie wurden von der Strömung fortgerissen, zwei Taucher aus ihrer Gruppe werden noch immer vermisst.

Während sie hilflos im Meer trieben, hätten Haie und Quallen sie bedroht, sagte Morales. Das Schlimmste seien die Quallen gewesen. "Sie haben uns angegriffen. Was für ein Schmerz!"

Gedanken an die Familien geben Hoffnung

Auch das Anbrechen der ersten Nacht sei ein besonders schwieriger Moment gewesen. Sie hätten erkannt, dass sie nur zusammen überleben könnten, und sich mit einem Strick aneinandergebunden. Auch hätten sie sich aneinander geschmiegt, um sich gegenseitig zu wärmen.

"Die Gedanken an unsere Familien haben unsere Hoffnung aufrecht erhalten", sagte Morales. Am zweiten Tag aber hätten sie dann bereits deliriert. Die Sonne habe ihre Gesichter verbrannt, sie hätten vor Kälte und Erschöpfung gezittert, berichtete der Taucher.

Piloten entdecken Taucher

Die Rettung kam schließlich mit einem Flugzeug, das zur Suche nach den Vermissten losgeschickt worden war. Die Piloten alarmierten ein Boot, das die beiden abgetriebenen Taucher schließlich am vergangenen Freitag aus dem Meer fischte.

Sie blieben vier Tage an Bord, um sich zu erholen und der Besatzung bei der Suche nach den beiden anderen Tauchern zu helfen. Bislang blieb die Suche nach den Verschollenen aber vergebens. Ein fünfter Taucher der Gruppe, der aus Australien stammte, war bereits am Donnerstag gerettet worden.

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