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"Harmony Of The Seas": Tödliches Unglück auf Kreuzfahrtschiff

Rettungsboot löst sich  

Tödlicher Unfall auf größtem Kreuzfahrtschiff der Welt

13.09.2016, 14:00 Uhr | AFP

"Harmony Of The Seas": Tödliches Unglück auf Kreuzfahrtschiff . Das Kreuzfahrtschiff "Harmony Of The Seas" bietet Platz für 6400 Passagiere. (Quelle: dpa)

Das Kreuzfahrtschiff "Harmony Of The Seas" bietet Platz für 6400 Passagiere. (Quelle: dpa)

Tragische Szenen auf dem Kreuzfahrtschiff "Harmony of the Seas": Bei einem Unfall auf dem weltgrößten Kreuzfahrtschiff sind ein Besatzungsmitglied getötet und vier weitere schwer verletzt worden.

Bei einer Sicherheitsübung stürzte im Hafen von Marseille ein Rettungsboot mit den fünf Besatzungsmitgliedern ins Wasser, wie die Behörden mitteilten. Die genaue Unglücksursache ist bisher unklar.

Der Unfall ereignete sich bei einer wöchentlichen Übung, bei der ein Rettungsboot zu Wasser gelassen werden soll, wie Staatsanwalt Xavier Tarabeux sagte. Das auf dem fünften Deck befestigte Rettungsboot stürzte mit den Besatzungsmitgliedern an Bord zehn Meter in die Tiefe. Warum das Kabel oder die Haltevorrichtung abrissen, war zunächst unklar. Die Behörden nahmen die Ermittlungen auf.

Bei dem Unglück kam ein 42-jähriger Philippiner ums Leben. Vier weitere Besatzungsmitglieder - drei Philippiner und ein Inder - wurden schwer verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Weiterfahrt verzögert sich

Die im französischen Saint-Nazaire gebaute "Harmony of the Seas" war im vergangenen Mai der US-Großreederei Royal Caribbean Cruises übergeben worden. Mit einer Länge von 362 Metern, einer Breite von 66 Metern und einer Höhe von 72 Metern - das entspricht 20 Häuserstockwerken - ist sie das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Sie bietet Platz für rund 6400 Passagiere und 2400 Besatzungsmitglieder.

Nach Angaben der auf Schifffahrt spezialisierten Website marinetraffic.com kam das Schiff gerade aus Mallorca und machte in Marseille Station. Die ursprünglich für den Abend geplante Weiterfahrt nach Italien verzögerte sich wegen der Ermittlungen zu dem Unfall.

Royal Caribbean äußerte sich bestürzt über das Unglück. "Alle unsere Gedanken und Gebete richten sich an die Familien der Opfer und an die anderen Besatzungsmitglieder", erklärte die Reederei.

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