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Grenzübergang Kiefersfelden: Sprengstoff und Waffen in Auto entdeckt

Großeinsatz auf Autobahn  

Sprengstoff und Waffen in Schleuserauto entdeckt

30.09.2016, 11:59 Uhr | dpa

Grenzübergang Kiefersfelden: Sprengstoff und Waffen in Auto entdeckt. Polizeifahrzeuge am Grenzübergang bei Kiefersfelden: Die Einsatzkräfte sperrten die Autobahn nach dem Fund weiträumig ab. (Quelle: dpa)

Polizeifahrzeuge am Grenzübergang bei Kiefersfelden: Die Einsatzkräfte sperrten die Autobahn nach dem Fund weiträumig ab. (Quelle: dpa)

Ermittler der Bundespolizei haben bei einer Routine-Kontrolle am Grenzübergang Kiefersfelden in einem Schleuserauto Sprengvorrichtungen entdeckt. In dem Wagen waren außerdem Hieb- und Stoßwaffen sowie Betäubungsmittel versteckt.

Darüber hinaus wollte der aus Polen stammende Fahrer des Autos auch noch drei Flüchtlinge aus Afrika einschleusen. Der Mann wurde festgenommen.

Autobahn für Stunden gesperrt 

Gegen 22:30 Uhr am Donnerstagabend war das Auto bei einer Überprüfung aufgefallen. Nach dem Fund der Waffen und der Sprengmittel wurden die Autobahnen in Österreich ab Kufstein Nord und die deutsche Autobahn 93 ab Kiefersfelden gesperrt, außerdem wurden die Rastanlagen Inntal Ost und Inntal West geräumt. 

Ein Großaufgebot von Bundes- und Landespolizei wurde herangezogen, Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes (LKA) untersuchten die verdächtige Ladung. Kurz vor 6 Uhr am Freitagmorgen sei dann vorläufig Entwarnung gegeben worden. "Es bestand keine Explosionsgefahr", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Sperrung der Autobahn wurde wieder aufgehoben. 

Die vier Männer wurden vorläufig festgenommen. Ihre genauen Pläne sind derzeit noch unbekannt. Das LKA und die Staatsanwaltschaft Traunstein haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Gegenstände, die von den Experten als Sprengvorrichtungen eingestuft wurden, sollen nun kriminaltechnisch untersucht werden.

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