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Zugunglück bei New York: Zug war im Bahnhof wohl deutlich zu schnell

Unglück bei New York  

Zug war im Bahnhof wohl deutlich zu schnell

05.10.2016, 10:39 Uhr | dpa, AP

Zugunglück bei New York: Zug war im Bahnhof wohl deutlich zu schnell. Nach dem schweren Zugunglück nahe New York haben Ermittler zwei Datenschreiber sichergestellt. (Quelle: AP/dpa)

Nach dem schweren Zugunglück nahe New York haben Ermittler zwei Datenschreiber sichergestellt. (Quelle: AP/dpa)

Der Zug, der vergangene Woche in einen Bahnhof im Großraum New York gerast war, ist nach Schätzungen von Ermittlern zwei bis drei Mal schneller gefahren als erlaubt. Er sei mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meilen pro Stunde unterwegs gewesen, teilten sie mit. Die Schätzung basiere auf dem Ausmaß der Schäden, die durch den Aufprall verursacht worden seien.

Derweil sind zwei Datenschreiber - ein Daten- sowie ein Videorekorder - sichergestellt worden. Sie würden derzeit in Washington ausgewertet, sagte ein Sprecher der Transportsicherheitsbehörde NTSB. Auch das Handy des Zugführers sei gefunden worden. Man wisse aber noch nicht, ob auf dem Datenrekorder für die Ermittlungen nützliche Informationen seien. Die Geräte würden untersucht.

Unfallursache weiter unklar

Warum der Pendlerzug vor einer Woche ungebremst in den Kopfbahnhof in New Jersey fuhr und ob menschliches Versagen oder ein technischer Defekt dabei eine Rolle spielten, ist weiter unklar. Im Bahnhof von Hoboken liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung bei zehn Meilen (rund 16 Kilometern pro Stunde), im Bereich der Bahnsteige bei der Hälfte.

Der Lokführer hatte gesagt, den Zug mit dieser Geschwindigkeit in den Bahnhof gesteuert zu haben. Er habe sich noch daran erinnern können, bei der Einfahrt gehupt und seine Geschwindigkeit kontrolliert zu haben. Das nächste, woran er sich erinnern könne, sei der Moment nach dem Aufprall, als er auf dem Boden der Fahrerkabine zu sich kam. US-Medien zufolge ist er seit dem Jahr 2000 als Zugführer tätig.

Ermittlungen dauern an

"Wir werden hier noch ein paar weitere Tage sein", sagte der NTSB-Sprecher. Wann der historische Bahnhof, dessen Dach bei dem Unfall teils eingestürzt war, wieder öffnen kann, sei unklar. Rund 50.000 Menschen passieren das am Hudson River gelegene Gebäude jeden Tag, die meisten auf dem Weg von und zur Arbeit in Manhattan.

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