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Hurrikan "Matthew" bringt Tod und Überschwemmungen in die USA

Millionen Menschen im Dunkeln  

Hurrikan "Matthew" bringt Tod und Überschwemmungen in die USA

08.10.2016, 21:21 Uhr | AP

Hurrikan "Matthew" bringt Tod und Überschwemmungen in die USA. Hurrikan Matthew wütet in Florida. (Quelle: AP/dpa)

Hurrikan Matthew wütet in Florida. (Quelle: AP/dpa)

Der verheerende Hurrikan "Matthew" hat in den USA mindestens neun Menschen getötet. Millionen Menschen waren ohne Strom. Floridas Gouverneur Rick Scott befürchtet Schlimmeres. TV-Berichten zufolge waren in der Karibik und in Haiti bereits mehr als 800 Menschen gestorben. 

In den USA brachte "Matthew" neben rasenden Böen zahlreiche Überschwemmungen mit sich. In Florida waren 1,1 Millionen Menschen ohne Elektrizität. Im Bezirk Volusia County gab es kaum noch einen Hauhalt mit Strom. Im Bezirk Putnam County wurde ein Frau getötet, als ein Baum auf ihren Campingwagen stürzte. Im Bezirk St. Lucie County erstickte ein älteres Ehepaar an den Abgasen seines Notstromgenerators, den es nach dem Stromausfall in Gang gesetzt hatte.

In Georgia kamen nach amtlichen Angaben zwei und in North Carolina drei Menschen um, nachdem am Freitag Florida vier Todesopfer zu beklagen hatte.

Sturm drückt Bäume nieder

Ein Anwohner aus dem Staat Georgia berichtete, der Sturm drücke die Bäume nieder, es regne praktisch waagerecht. Er habe mit einem Lastwagen Freunde auf der Insel Tybee in Sicherheit gebracht, erzählte Steve Todd.

"Matthew" gilt als der kräftigste Hurrikan in der Region seit mehr als zehn Jahren. Anders als befürchtet traf er in den USA zunächst nicht auf Land, sondern toste vor der Atlantikküste Floridas nordwärts. Er schwächte sich etwas ab und wurde vom US-Hurrikanzentrum auf die Kategorie 2 zurückgestuft. Die Windgeschwindigkeiten lagen bei bis zu 177 Kilometern pro Stunde.

"Matthew" kommt an Land

In South Carolina ist "Matthew" dann aber am Samstag erstmals direkt an Land gekommen. Wie das Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte, zog das Auge des Sturmes nahe McClellanville - ungefähr 55 Kilometer von Charleston entfernt - vollständig auf die Küste. Das bedeutet nach meteorologischer Einstufung "Landfall".

Auf seinem bisherigen Zug entlang Florida und Georgia hatte nur der äußere Rand des Auge das Land gestreift - was allerdings kaum einen Unterschied bei den möglichen Auswirkungen des Sturmes macht. 

Auf Hispaniola gewütet

Auf seinem Weg gen Norden hatte der Hurrikan besonders auf der Insel Hispaniola gewütet. Die Zahl der Todesopfer in Haiti stieg TV-Berichten zufolge auf mehr als 800. Rettungskräfte rechneten damit, zahlreiche weitere Leichen zu finden. Vier Tote wurden aus der benachbarten Dominikanischen Republik gemeldet, einer aus Kolumbien und einer aus St. Vincent und die Grenadinen.

In Haiti wurde das Ausmaß der Verwüstungen erst nach und nach klar, weil viele Gebiete nur schwer zugänglich waren. Die USA schickten ein Amphibienschiff mit 300 Soldaten und Hubschraubern nach Haiti, das bei der Suche nach Opfern und Vermissten helfen sollte. Zwei weitere Schiffe standen bereit.

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