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Unfall bei BASF: Fremdfirma hat wohl vor Explosion an Rohr gearbeitet

Neue Details zum BASF-Unfall  

Fremdfirma soll vor der Explosion an Rohrleitung gearbeitet haben

21.10.2016, 13:07 Uhr | dpa

Unfall bei BASF: Fremdfirma hat wohl vor Explosion an Rohr gearbeitet. Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten an der Unglücksstelle auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen. (Quelle: dpa)

Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten an der Unglücksstelle auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen. (Quelle: dpa)

BASF hat neue Details zur Ursache der Explosion in Ludwigshafen bekanntgegeben. Kurz vor dem Vorfall habe eine Fremdfirma an einer Rohrleitung ein Teil austauschen sollen, berichtete der leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber.

"Dieses Rohr soll ohne Inhalt gewesen sein", sagte Ströber. Darüber habe es eine schriftliche Bestätigung der BASF gegeben. Die Arbeiter hätten sich aber auch mit einer Probebohrung davon überzeugt, dass sich keine Restprodukte in dem Rohr befunden hätten.

Dann sei das Rohr durchtrennt worden. "Es kam zu einer Explosion, und einer der Arbeiter, der an diesem Rohr gearbeitet hat, wurde von Feuer erfasst", sagte Ströber.

Explosion tötete mehrere Menschen

Bei der Explosion im Landeshafen Nord am Montag starben zwei Männer der Werksfeuerwehr und vermutlich ein Matrose. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, viele schwer.

Nun müsse weitergeforscht werden, wie dies habe passieren können, so Ströber. Um was für eine Leitung es sich gehandelt habe und wo diese genaue liege, habe der Zeuge nicht eindeutig beschrieben.

Die mit dem Fall befasste Staatsanwältin hat Ströber zufolge das Tor 15 wieder freigegeben. Viele Lkw beliefern BASF über dieses Tor.

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