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Brand im österreichischen Parlament - keine Verletzten

Großeinsatz in Wien  

Brand im österreichischen Parlament - keine Verletzten

04.11.2016, 15:10 Uhr | dpa

Brand im österreichischen Parlament - keine Verletzten. Der Brand im Wiener Parlament sorgte für eine riesige Rauchwolke. (Quelle: dpa)

Der Brand im Wiener Parlament sorgte für eine riesige Rauchwolke. (Quelle: dpa)

Im österreichischen Parlament in Wien hat es gebrannt. Bereits kurze Zeit später hatte die Feuerwehr die Lage aber unter Kontrolle.

"Wir konnten den Brand noch in der ersten Phase stoppen", sagte Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf. Verletzte habe es deshalb nicht gegeben. Die Flammen waren nach ersten Erkenntnissen gegen 6:30 Uhr in einer Lüftungsanlage des historischen Gebäudes entstanden.

Die Feuerwehr rückte mit 17 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften aus. Der Brand musste von außen und von innen bekämpft werden. "Es herrschte Alarmstufe zwei", sagte der Sprecher.

Feuer schnell eingedämmt

Bereits zwei Stunden nach Ausbruch des Feuers waren nur noch zehn Feuerwehrmänner vor Ort notwendig. Die Einsatzkräfte stellten sicher, dass keine versteckten Glutnester neue Flammen auslösen könnten. Die genaue Brandursache muss laut Angaben der Behörden noch ermittelt werden.

Die wenigen Parlamentsmitarbeiter, die bei Ausbruch des Brandes bereits arbeiteten, wurden ins Freie gebracht. Kurze Zeit später war das Gebäude aber wieder offen. Es herrschte geschäftiges Treiben, wie an jedem anderen Tag auch. "Präsidialsitzung um 9 Uhr kann plangemäß stattfinden", schrieb der Fraktionschef der konservativen ÖVP, Reinhold Lopatka, auf Twitter.

Die Sanierung des 130 Jahre alten Prunkgebäudes am Wiener Ring steht im kommenden Jahr an. Das hohe Haus zieht dafür 2017 in die nahe Hofburg. 700 Arbeitsplätze sollen planmäßig für drei Jahre übersiedeln. Das Dachgeschoss des Parlaments wurde im Juni bereits als Schwerpunkt des Sanierungsprojekts genannt.

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