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Überlebende berichtet von Flugzeugabsturz in Kolumbien: Kurz vorm Absturz gingen die Lichter aus

Überlebende der Flugzeugtragödie berichtet  

Kurz vor dem Absturz gingen die Lichter aus

30.11.2016, 16:39 Uhr | rtr , dpa

Überlebende berichtet von Flugzeugabsturz in Kolumbien: Kurz vorm Absturz gingen die Lichter aus. Bei dem Flugzeugabsturz nahe der kolumbianischen Stadt Medellín starben 71 Menschen.  (Quelle: dpa)

Bei dem Flugzeugabsturz nahe der kolumbianischen Stadt Medellín starben 71 Menschen. (Quelle: dpa)

Eine der wenigen Überlebenden des Flugzeugabsturzes in Kolumbien hat von technischen Problemen kurz vor dem Unglück berichtet. Das sagte der Gouverneur des kolumbianischen Departements Antioquia, Luis Pérez, dem Radiosender Caracaol. Er habe im Hospital mit einer überlebenden Stewardess gesprochen. "Das wenige, was sie sagen konnte, war, dass die Lichter 40, 50 Sekunden vor dem Absturz zu flackern begannen und ausgingen", sagte Pérez.

Die Luftfahrtbehörde hatte Treibstoffmangel als eine mögliche Ursache angegeben. "Es ist sehr verdächtig, dass es trotz des Aufpralls keine Explosion gab", sagte auch ein Vertreter des kolumbianischen Militärs. Experten wiesen darauf hin, dass der Treibstoffvorrat der Maschine vom Typ Avro RJ85 nur knapp für die zurückgelegte Distanz zwischen Santa Cruz in Bolivien und Medellin ausreicht hätte. Die Maschine hatte vor der geplanten Landung Warteschleifen drehen müssen, weil ein anderes Flugzeug beim Anflug technische Probleme hatte.  

Datenschreiber werden jetzt ausgewertet 

Die Unglücksmaschine war rund 40 Kilometer vor Medellín in 3000 Metern Höhe an einem Berg abgestürzt. Dabei kamen 71 Menschen ums Leben. Die Piloten hatten dem Tower unmittelbar vor dem Unglück technische Probleme gemeldet.

Mittlerweile wurden Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder der Unglücksmaschine gefunden. Sie sollen genauen Aufschluss über die Ursache des Unglücks geben. 

An Bord war auch das Team des brasilianischen Fußball-Erstligisten Chapecoense. Die Mannschaft war auf dem Weg zum Finale des Südamerika-Cups nach Kolumbien. Die meisten Sportler waren bei dem Absturz ums Leben gekommen, nur drei der mitgereisten Fußballer überlebten.  

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kondolierte dem brasilianischen Präsidenten Michel Temer. Sie habe mit "großer Bestürzung" von dem Unglück erfahren, schrieb Merkel. Sie spreche dem brasilianischen Volk ihre "tiefempfundene Anteilnahme" aus.

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