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Über 140 Menschen in China verschüttet

Gigantischer Erdrutsch  

Über 140 Menschen in China verschüttet

24.06.2017, 08:22 Uhr | dpa, AFP, rok

Über 140 Menschen in China verschüttet. Rettungskräfte suchen nach dem verheerenden Erdrutsch in China nach Überlebenden. (Quelle: AP/dpa)

Rettungskräfte suchen nach dem verheerenden Erdrutsch in China nach Überlebenden. (Quelle: AP/dpa)

Die Dorfbewohner hatten keine Chance, als das Unglück am frühen Morgen passierte. Die Erdmassen begruben ihre Siedlung unter sich. Schwere Regenfälle hatten den Berghang aufgeweicht.

Bei einem massiven Erdrutsch sind in Südwestchina mehr als 141 Dorfbewohner verschüttet worden. Wie das staatliche chinesische Fernsehen berichtete, rief Präsident Xi Jinping die Rettungsmannschaften zu größten Anstrengungen auf, um noch Überlebende zu finden. Das Unglück passierte am Samstagmorgen im Kreis Mao in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. 

Es bot sich ein Bild der Zerstörung: Über hunderte Meter waren nur noch Geröllmassen und Felsen zu sehen. Hunderte von Helfern waren im Einsatz. Der Erdrutsch sei durch heftige Regenfälle ausgelöst worden, berichtete das Parteiorgan "Volkszeitung". Die Gesteinsmassen waren so gewaltig, dass sie eine Straße auf einer Länge von 1,6 Kilometern blockierten. Ob Chancen bestanden, noch jemanden lebend zu finden, war unklar.

Nach Angaben der Staatsmedien wurde das Dorf Xinmo mit rund 46 Haushalten verschüttet. Die Erdmassen hatten sich von einem hohen Berghang gelöst. Seit Wochen gehen in China bereits heftige sommerliche Regenfälle nieder, die jedes Jahr schwere Überschwemmungen und häufig auch Erdrutsche auslösen.

Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die von den Minderheiten der Tibeter und der Qiang bewohnt wird.

Seit Wochen gehen in China bereits heftige sommerliche Regenfälle nieder, die jedes Jahr schwere Überschwemmungen und häufig auch Erdrutsche auslösen. Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die besonders von den Minderheiten der Tibeter und der Qiang bewohnt wird.

In der Provinz wurden mehrere andere Erdrutsche auch aus dem Kreis Puge gemeldet, wo zwei Dorfbewohner ums Leben kamen und vier verletzt wurden. Schwere Niederschläge gingen auch in den zentralchinesischen Provinzen Hunan und Hubei nieder, die schwere Überflutungen meldeten. Mindestens 390.000 Menschen seien betroffen, berichtete Xinhua. Mindestens zwei Menschen seien in Hunan ums Leben gekommen. Auch hier sei das Risiko von Erdrutschen gestiegen, warnten die Behörden.

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