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Wetter in Deutschland: Tief "Xisca" bringt neue Gewitter & Starkregen

Überschwemmungen möglich  

Tief "Xisca" bringt neue Gewitter mit Starkregen

Von David Ruch

07.06.2018, 20:27 Uhr
Wetter in Deutschland: Tief "Xisca" bringt neue Gewitter & Starkregen. Ende Mai in Wuppertal: Starkregen hat mehrere Straßen unter Wasser gesetzt. (Quelle: dpa/Michael Schad)

Ende Mai in Wuppertal: Starkregen hat mehrere Straßen unter Wasser gesetzt. (Quelle: Michael Schad/dpa)

Es wird wieder ungemütlich. Deutschland drohen in den kommenden Tagen erneut heftige Gewitter mit Starkregen. Nach dem Süden und Südwesten trifft es am Sonntag auch den Nordosten.

Deutschland stehen erneut Tage mit Blitz, Donner und Starkregen bevor. Die ersten Vorboten bekamen in der Nacht die Menschen im Süden und Südwesten zu spüren. In Baden-Württemberg wurden Straßen überflutet, Keller liefen voll. In Bayern schlugen Blitze ein, ein Dachstuhl fing Feuer.

Am Donnerstag wird zunächst wieder der Süden und Südwesten, aber auch das südliche NRW betroffen sein. In den kommenden Tagen breiten sich die Unwetter dann auf das gesamte Bundesgebiet aus. "Am Freitag rückt die Wetterfront bis zum Emsland im Norden und bis zum Erzgebirge im Osten vor", erläutert Meteorologe Dennis Schneider von MeteoGroup. Am Samstag erreichen die Gewitter Brandenburg, bis am Sonntag schließlich in ganz Deutschland mit Blitz und Donner gerechnet werden muss.

In der Nacht rückte die Feuerwehr in der Gemeinde Bitz im Süden von Baden-Württemberg aus, um geflutete Keller trocken zu legen. Auch eine Lagerhalle stand dort nach Starkregen unter Wasser. Bei Balingen war zeitweise die Bundesstraße 343 überflutet. In Günzburg, 50 Kilometer westlich von Augsburg, geriet ein Dachstuhl in einem Reihenhaus durch einen Blitzeinschlag in Brand. Die Flammen griffen auf ein weiteres Reihenhaus über. Fünf Menschen wurden aus den Gebäuden gerettet.

Tief "Xisca" sorgt für turbulentes Wetter

Schuld an dem ungemütlichen Wetter ist Tief "Xisca", das von Frankreich her feuchte Luft nach Deutschland bringt. Mit den warmen Temperaturen bilden sich Quellwolken, die gebietsweise für heftige Gewitter sorgen. Weil zugleich kaum Wind herrscht, rücken die Unwetter nur langsam ab. Die Folge: Regional lang anhaltender Regen mit 50 bis 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Unter den Gewitterwolken sinken die Temperaturen. "Im Westen werden am Freitag noch 23 bis 24 Grad erreicht. Im Osten sind bei viel Sonnenschein bis zu 33 Grad drin", so Schneider. Bis zum Wochenende bleibt es im ganzen Bundesgebiet schwülwarm bis heiß. Am Sonntag klettert das Thermometer vielerorts auf bis zu 30 Grad. In der Eifel bleibt es bei 23 Grad deutlich kühler.

Kommende sei vorerst Schluss mit dem verfrühten Sommer, sagt Meteorologe Schneider. "Ab Dienstag dreht der Wind von Ost auf West und bringt deutliche Abkühlung." Im Osten werden noch 24 Grad erreicht. In NRW wird es bei 16 bis 18 Grad richtig frisch.

Verwendete Quellen:
  • Wetterdaten von MeteoGroup
  • dpa

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