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Ein Helfer stirbt: 18 Verletzte bei Bruchlandung von Passagierjet in Sotschi

Ein Helfer stirbt  

18 Verletzte bei Bruchlandung von Passagierjet in Sotschi

01.09.2018, 11:50 Uhr | dpa

Ein Helfer stirbt: 18 Verletzte bei Bruchlandung von Passagierjet in Sotschi. Die Boeing 737-800 der Fluggesellschaft UTair liegt nach der Bruchlandung neben der Rollbahn.

Die Boeing 737-800 der Fluggesellschaft UTair liegt nach der Bruchlandung neben der Rollbahn. Ekaterina Lyzlova/RIA Nowosti Foto: Ekaterina Lyzlova. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Bei der Bruchlandung eines Passagierjets am Flughafen des russischen Urlaubsorts Sotschi sind am Samstagmorgen alle 170 Menschen an Bord mit dem Schrecken davongekommen. Nach letzter Zählung der Stadtverwaltung von Sotschi wurden 18 Menschen verletzt.

Aber nur ein Erwachsener und zwei Kinder hätten im Krankenhaus behandelt werden müssen, sagte ein Sprecher der Agentur Tass zufolge. Ein Flughafenangestellter sei an Herzversagen gestorben, während er den Passagieren beim Verlassen des Jets über die Notrutschen half.

Die Maschine vom Typ Boeing 737 rutschte bei der Landung bei schlechtem Wetter über die Piste hinaus, durchbrach einen Zaun und kam in einem Flussbett zum Stehen. Bug, Fahrwerk und Tragflächen wurden beschädigt. Das linke Triebwerk fing Feuer. Die Passagiere verließen die Maschine über die Notrutschen, während die Flughafenfeuerwehr den Brand löschte. "Das ging sehr schnell", zitierte Tass einen Angestellten des Flughafens.

Experten begannen nach dem Unfall mit den Untersuchungen. Kurz vorher habe es über dem Flughafen Gewitter mit gefährlich starkem Regen gegeben, sagte eine Meteorologin von der zuständigen Wetterüberwachung. Die Maschine der Utair, der fünftgrößten Fluggesellschaft Russlands, war in Moskau gestartet. An Bord waren den Angaben nach 164 Passagiere und 6 Mitglieder der Besatzung.

Die Region Sotschi mit dem warmen Schwarzen Meer und den Bergen des Kaukasus ist in Russland ein beliebtes Ferienziel. Der Flughafen in der Stadt ist für die Olympischen Winterspiele 2014 ausgebaut worden. Seine zwei Landebahnen können nur von See her angeflogen worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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