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Sorge vor Fremdenfeindlichkeit - Umfrage: Nur wenige Deutsche erwarten "bessere Zeiten"

Sorge vor Fremdenfeindlichkeit  

Umfrage: Nur wenige Deutsche erwarten "bessere Zeiten"

26.12.2018, 11:59 Uhr | dpa

Sorge vor Fremdenfeindlichkeit - Umfrage: Nur wenige Deutsche erwarten "bessere Zeiten". Zukunftsforscher Horst Opaschowski sieht die Deutschen in einem Stimmungstief.

Zukunftsforscher Horst Opaschowski sieht die Deutschen in einem Stimmungstief. Foto: Daniel Bockwoldt. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Die Stimmungslage in Deutschland ist nach Angaben des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski so schlecht wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Laut einer repräsentativen Umfrage von Opaschowski und dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos sagten nur 17 Prozent der Befragten, sie sähen dem kommenden Jahr "mit großer Zuversicht und Optimismus entgegen" und erwarteten "bessere Zeiten". Im Jahr 2014 hatte der Anteil der Optimisten noch bei 45 Prozent gelegen.

2015 hatte die Flüchtlingsdebatte zu einem Stimmungseinbruch geführt. Die Sorgen im Hinblick auf die Integration der Zuwanderer sind noch immer da: 50 Prozent der Befragten befürchten, dass eine wachsende Fremdenfeindlichkeit den sozialen Frieden gefährdet. Das sind vier Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Die junge Generation ist deutlich zuversichtlicher gestimmt als die Älteren. 26 Prozent der unter 20-Jährigen gaben sich als Optimisten zu erkennen, bei der 65plus-Generation sind es nur 10 Prozent. An ein gutes Zusammenleben von Deutschen und Flüchtlingen glauben 26 Prozent der Teenager, aber lediglich 11 Prozent der Senioren. "Ein etwas jugendlicherer und positiver gestimmter Blick in die nahe Zukunft täte den Deutschen gut", sagte Opaschowski.

Eine bessere Stimmungslage hatten in der ersten Dezemberhälfte andere Umfragen erbracht. Dem ARD-"Deutschlandtrend" zufolge blicken 60 Prozent der erwachsenen Deutschen persönlich mit Zuversicht auf das kommende Jahr. Für das ZDF-"Politbarometer" sagten 28 Prozent, dass 2019 besser laufen wird, während nur 4 Prozent eine schlechtere Lage erwarten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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