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Messerattacke war Terrorismus: Hinweise auf psychische Erkrankung bei Manchester-Angreifer

Drei Verletzte  

Hinweise auf psychische Erkrankung bei Manchester-Angreifer

02.01.2019, 10:48 Uhr | dpa

Messerattacke war Terrorismus: Hinweise auf psychische Erkrankung bei Manchester-Angreifer. Am Bahnhof Victoria Station hatte ein Mann drei Menschen mit einem Messer verletzt.

Am Bahnhof Victoria Station hatte ein Mann drei Menschen mit einem Messer verletzt. Foto: Pat Hurst/PA Wire. (Quelle: dpa)

Manchester (dpa) - Nach der Messerattacke in Manchester mit drei Verletzten ist der Täter wegen Anzeichen einer psychischen Erkrankung in Gewahrsam genommen worden. Dies wurde nach einer medizinischen Untersuchung des 25-Jährigen angeordnet, wie die Polizei am späten Dienstagabend mitteilte.

Die Ermittlungen wegen eines terroristischen Motivs der Attacke am Bahnhof Victoria laufen aber weiter. Der Angreifer hatte am Montagabend an einem Tram-Bahnsteig mit einem großen Küchenmesser auf seine Opfer eingestochen. Augenzeugen berichteten, der Angreifer habe "Allah" gerufen. Polizisten konnten ihn mithilfe von Pfefferspray und einem Elektroschocker rasch überwältigen. Eine Frau und ein Mann, beide zwischen 50 und 60 Jahre alt, erlitten Verletzungen im Unterleib und teils auch im Gesicht. Ein Polizist wurde wegen einer Stichwunde an der Schulter behandelt.

Über die Nationalität des Mannes war offiziell zunächst nichts bekannt. Nachbarn zufolge hat der 25-Jährige somalische Wurzeln und ist vor 10 bis 15 Jahren aus den Niederlanden nach Großbritannien gekommen, wie die Zeitung "The Telegraph" und andere britische Medien berichteten. Er soll vier Geschwister haben und mit seinen Eltern in einem Haus in Manchester wohnen, das die Polizei durchsuchte.

In der Nähe des Tatorts hatte sich auch das Bombenattentat vom 22. Mai 2017 ereignet. Damals zündete ein islamistischer Selbstmordattentäter eine selbstgebaute Bombe und riss 22 Besucher eines Popkonzerts in der Manchester Arena in den Tod. Hunderte wurden verletzt. Unter den Opfern waren viele Kinder und Jugendliche.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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