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Wetter/Deutschland: Schlammlawine in Landsberg – Keller stehen unter Wasser

Wetter-Newsblog  

Schlammlawine in Landsberg – Keller stehen unter Wasser

16.06.2019, 17:08 Uhr | AFP, dpa, rtr, t-online.de

 (Quelle: Christophe Petrillo/Reuters)
Unwetter: Heftiger Hagel in Frankreich

Unwetter in Frankreich haben Ernten vernichtet und Autos beschädigt. In der Haute-Savoie kam ein Deutscher ums Leben. (Quelle: Reuters)

Heftige Einschläge: In Frankreich gab es am Sonntag schwere Unwetter mit starkem Hagel. (Quelle: Reuters)


Heftige Gewitter sind erneut über Süddeutschland gezogen. Starkregen löste im bayerischen Landsberg einer Schlammlawine aus. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Alle Informationen im Newsblog.

12.53 Uhr: Schlammlawine im Landsberg: 50 Feuerwehr-Einsätze

Unwetterartige Regenfälle haben in der Nacht zum Sonntag für Überschwemmungen in Teilen von Landsberg am Lech gesorgt. Ein Wohngebiet wurde nach Angaben der Feuerwehr von einer Schlammlawine getroffen. Der Matsch sei von einem Feld angespült worden, sagte der Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr. Zuvor hatte das "Landsberger Tagblatt" berichtet. "Wir hatten um die 50 Einsätze." Bis zu 40 Häuser seien betroffen gewesen, bei denen teilweise auch die Keller mit dem Dreck vollgelaufen seien. Die Feuerwehr verbrachte die Nacht damit, Keller auszupumpen und die Straße vom Schlamm zu säubern. Auch in der Altstadt gab es laut Feuerwehr Überschwemmungen - allerdings sei das Wasser dort sauberer gewesen.

11.46 Uhr: Verheerende Unwetter in Polen

In Polen haben Gewitterstürme erneut schwere Schäden verursacht. Allein von Samstagabend bis Sonntagfrüh musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben mehr als tausendmal ausrücken, weil Bäume umgestürzt, Dächer von Häusern gerissen und Keller überflutet waren. Wie ein Feuerwehrsprecher dem Fernsehsender TVN24 mitteilte, wurde in der südwestpolnischen Region Niederschlesien ein Motorradfahrer verletzt, als er gegen einen umgestürzten Baum fuhr. Tausende Haushalte waren am Sonntagmorgen noch ohne Strom. Schon am Donnerstag und Freitag hatte es in Polen schwere Unwetterschäden gegeben.

01.27 Uhr: Zwei Tote bei Unwettern in Frankreich und der Schweiz

Bei Unwettern in Frankreich und der Schweiz sind am Samstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 51-jährige Deutsche starb, als ein Baum auf ihr Wohnmobil auf einem Campingplatz in Tannings im französischen Département Haute-Savoie an der Grenze zur Schweiz stürzte. Eine Frau ertrank im Genfer See, nachdem ihr Boot während eines Sturms gekentert war, wie die Polizei erklärte. Sie seien von dem Unwetter überrascht worden, sagte ein Mann, der mit ihr auf dem Ausflugsboot war.

Die Unwetter wüteten am Samstagnachmittag vor allem in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes. In der Gemeinde Roman-Sur-Isère im Département Drôme verwandelten sich die Straßen nach gewaltigen Hagelschauern zu Sturzbächen, wie das Rathaus mitteilte. Dutzende Menschen wurden durch Tennisball-großen Hagel verletzt, Häuser beschädigt. Auch im Westen der Schweiz hagelte es, der Wind erreichte laut Schweizer Meteorolgiebehörde Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h.

Samstag, 15.05.2019, 21.18 Uhr: Sturm und Starkregen in Konstanz

Aus Konstanz melden Nutzer in den sozialen Medien aktuell ein heftiges Unwetter mit starken Regenfällen und Sturmböen.

17.15 Uhr: Vorsicht auf Campingplätzen im Nordosten Deutschlands

Für den Abend sind starke Gewitter mit Starkregen und Hagel in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. An der Küste werden Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometer erwartet. Auf den örtlichen Zeltplätzen ist deshalb Vorsicht geboten.

16.28 Uhr: Gewitter in MeckPomm und im Norden Brandenburgs

Der deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel in Mecklenburg-Vorpommern zwischen Schwerin und Neubrandenburg sowie im Norden Brandenburgs. Mit Sturmböen bis 75 Stundenkilometer und Niederschlägen von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter sei zu rechnen.

13.55 Uhr: Twitter-Video zeigt große Hagelkörner in Hamburg

Eine Twitter-Nutzerin hat ein Video hochgeladen, das einen Hagelschauer in Hamburg zeigen soll. Die Hagelkörner seien so groß wie Murmeln gewesen.

12.29 Uhr: Heftiges Gewitter trifft Weserbergland

Ein Gewitter mit heftigem Regen und Hagel ist in der Nacht zum Samstag über Hannover und dem Weserbergland niedergegangen. Für die Feuerwehr bedeutete dies Dutzende Einsätze, weil Keller vollliefen, Straßen unter Schlamm oder Wasser standen. Die Gefahr von Unwettern dauerte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes für den Nordosten von Niedersachsen und Hamburg an.

Deister: Ein Gewitter mit heftigem Regen und Hagel war in der Nacht zum Samstag über Hannover und dem Weserbergland niedergegangen. (Quelle: dpa)Deister: Ein Gewitter mit heftigem Regen und Hagel war in der Nacht zum Samstag über Hannover und dem Weserbergland niedergegangen. (Quelle: dpa)

In Alfeld an der Leine (Kreis Hildesheim) schlugen Hagelkörner bis zu sechs Zentimeter Dicke ein, wie Einsatzleiter Michael Buuß von der örtlichen Feuerwehr sagte. Der Hagel beschädigte Autos und Carports. "Wir haben einige vollgelaufene Keller." Der Regen schwemmte Erde von den Äckern auf mehrere Straßen, die gesperrt werden mussten. Buuß rechnete damit, dass die Verbindung von Wettensen nach Brüggen und andere Straßen noch bis zum Nachmittag gesperrt sein würden. Seinen Angaben nach waren in Alfeld bis zu 230 Helfer im Unwettereinsatz.

Auch in den Landkreisen Hameln und Holzminden an der Weser hatte die Feuerwehr nach Angaben der Leitstelle alle Hände voll zu tun.

11.45 Uhr: Überflutete Straßen in Hamburg

Nach heftigen Regenfällen in Hamburg sind dort mehrere Straßen überflutet. Die Feuerwehr ist im Einsatz. Bei Twitter zeigt Nutzer Sebastian Peters eine überschwemmte Straße.

10.40 Uhr: Starke Unwetter drohen in Norddeutschland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor extremen Gewittern in Teilen Norddeutschlands. In Hamburg müsse man sich tagsüber auf Starkregen, Sturmböen sowie Hagel mit Korngrößen von bis zu 4 cm einstellen, hieß es in der amtlichen Unwetterwarnung am Samstagmorgen. Auch in Teilen Niedersachsens sei mit "schweren Gewittern mit Orkanböen, extrem heftigem Starkregen und Hagelkörnern mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser" zu rechnen.

Auch im Bereich Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern warnt der Wetterdienst vor Unwettern samt schwerer Gewitter- und Hagelschauer. Im gesamten Gebiet herrsche eine "Wetterlage mit hohem Unwetterpotential", so der DWD. Besonders betroffen sind hier laut Unwetterzentrale.de der Küstenabschnitt zwischen Kiel und Rostock sowie die Städte Lübeck, Schwerin und Wismar.

Donnerstag, 13.06.2019, 15.16 Uhr Millionenschäden in Bayern

Die heftigen Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel am Pfingstmontag haben im Süden Bayerns Millionenschäden verursacht. Die Versicherungskammer Bayern berichtete in einer ersten Schätzung von Schäden in Höhe von voraussichtlich 30 Millionen Euro. Der Gebäudeversicherer rechnet demnach mit rund 10.000 Schadensfällen durch Hagel und Starkregen.

Die Hagelschneise sei weiträumig von Kaufbeuren bis München verlaufen. Betroffen waren demnach neben München und dem Münchner Umland vor allem die Landkreise Freising, Dachau, Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck, die Regionen rund um Ammersee und Wörthsee sowie der Landkreis Kaufbeuren. Die Versicherungskammer riet Kunden, Schäden sofort zu melden.

Auch die Ergo Group in Düsseldorf berichtete von mehreren Tausend Fällen in Süddeutschland, teilweise mit größerem Ausmaß. "Der Aufwand ist noch nicht absehbar – unsere Schadensregulierer sind im Dauereinsatz."

15.06 Uhr: Unwetter zerstört Märchenwald in Thüringen

Schlimme Regenfälle und Hagel haben den Wünschendorfer Märchenwald in Thüringen zerstört. "Den Märchenwald in der Form, in der man ihn kannte, gibt es nicht mehr", sagte Bürgermeister Marco Geelhaar (parteilos). Zuvor hatte der MDR berichtet.

Thüringen, Wünschendorf: Schlimme Regenfälle und Hagel haben den Wünschendorfer Märchenwald im Landkreis Greiz zerstört.  (Quelle: dpa)Thüringen, Wünschendorf: Schlimme Regenfälle und Hagel haben den Wünschendorfer Märchenwald im Landkreis Greiz zerstört. (Quelle: dpa)

Der Märchenwald liegt südlich von Gera im Kamnitzgrund. Auf einer Strecke von zwei Kilometern waren dort 19 historische, mechanische Modelle mit Märchenmotiven und anderen Themen aufgestellt – die ältesten davon 92 Jahre alt.

"Von denen ist kein einziges mehr ganz", sagte Geelhaar. Manche seien komplett zerstört, andere weggespült oder nicht auffindbar. Nicht nur die Modelle, auch der Weg und die Wasserrinnen, die die Modelle angetrieben hatten, sind demnach zerstört. "Alles liegt kreuz und quer wie ein Mikadospiel." Den Schaden könne man nicht beziffern, so der Bürgermeister.

6.30 Uhr: Nach Unwetter beruhigt sich die Lage am heutigen Donnerstag

Nach zum Teil starken Unwettern mit mehreren Verletzten soll sich die Wetterlage in Deutschland am Donnerstag beruhigen. Bundesweit sei die Unwettergefahr deutlich geringer, als noch am Mittwoch, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Stark betroffen war die Hauptstadt am Mittwoch. Windböen, laut DWD-Angaben mit einer Geschwindigkeit von rund 110 Kilometern pro Stunde, starker Regen und Gewitter hatten für Chaos in Berlin gesorgt. Die Feuerwehr verzeichnete rund 320 Unwetter-Einsätze.

1 Uhr: Herabstürzender Ast verletzt acht Gäste einer Hochzeitsfeier in Blankensee

Bei einer Hochzeitsfeier im mecklenburg-vorpommerischen Blankensee sind durch einen herabstürzenden Ast acht Menschen verletzt worden. Die Polizei teilte mit, drei Frauen und vier Männer seien bei dem Unglück am Mittwochabend schwer, ein fünfter Mann sei leicht verletzt worden. Demnach brach durch eine Windböe ein 30 Zentimeter dicker Ast in vier Metern Höhe ab und stürzte auf die Hochzeitsgesellschaft, die sich im Freien aufhielt.

Auf dem Feierplatz im Ortszentrum von Blankensee nahe der Grenze zu Polen hielten sich den Polizeiangaben zufolge rund 100 Hochzeitsgäste auf. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

0.50 Uhr: Elf Verletzte durch abgebrochene Baumkrone 

Durch eine abgebrochene Baumkrone sind elf Menschen bei einer Feier in Oranienburg in Brandenburg verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr brach die Baumkrone am Mittwochabend durch starke Windböen ab. Insgesamt seien rund 170 Menschen bei der Feier gewesen. Die Verletzungen sollen nach ersten Erkenntnissen überwiegend leicht sein.

Mittwoch, 12. Juni, 21.35 Uhr: Fernzüge fahren wieder in Berlin – noch Verzögerungen

Gute Nachricht für Bahnreisende nach einem erneuten Unwetter in Berlin: Die Fernzüge dürfen in der Stadt wieder fahren. Es könne aber wegen Rückstaus noch zu Verzögerungen kommen, teilte die Deutsche Bahn mit. Nach dem neuen schweren Unwetter am Mittwochabend rollten eine Zeit lang keine Fernzüge durch Berlin. Durch das Gewitter seien technische Anlagen beschädigt worden, hatte die Bahn mitgeteilt. Techniker seien im Einsatz, um die Schäden zu begutachten. Aus Sicherheitsgründen müssten die Fernzüge erst einmal an Bahnhöfen stehen bleiben, hieß es. Es würden auch Züge um Berlin herum geleitet.

21.27 Uhr: Wegen Unwetters beginnt Rammstein-Konzert in Dresden später

Gewitter haben in Teilen Sachsens Verkehrsbehinderungen ausgelöst - Rettungskräfte mussten ausrücken. In Dresden wurde der Innenraum des Stadions vor einem Rammstein-Konzert zur Sicherheit geräumt. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Fans aber nach rund 45 Minuten wieder zurück - und das Konzert begann. Umgestürzte Bäume führten auf mehreren Strecken der Vogtlandbahn in Sachsen zu Sperrungen. Reisende mussten laut Unternehmen zwei Züge verlassen.

20.30 Uhr: Alle Fernzüge in Berlin stehen still

Nach dem neuen schweren Unwetter in Berlin rollen am Mittwochabend keine Fernzüge durch Berlin. Durch das Gewitter seien technische Anlagen beschädigt worden, teilte die Bahn mit. Techniker seien im Einsatz, um die Schäden zu begutachten. Aus Sicherheitsgründen blieben die Fernzüge deshalb erst einmal an Bahnhöfen stehen. Es würden auch Züge um Berlin herum geleitet. Die Sperrung dauere voraussichtlich bis 23 Uhr, hieß es.

19.35 Uhr: Umgestürzte Bäume und Blitzeinschläge in Berlin

Mit Windböen und starkem Regen fegten erneut heftige Gewitter über die deutsche Hauptstadt. Im Stadtteil Friedenau fiel ein Baum auf ein Cabrio. Die Insassen hatten Glück im Unglück, zwei Menschen wurden nur leicht verletzt, teilte die Feuerwehr mit. Die S-Bahn stellte den Zugverkehr auf der Ringbahn nach einem Blitzeinschlag in Tempelhof zeitweise ein. Auch auf der Autobahn 117 kam es wegen umgestürzter Bäume zu Verkehrsbehinderungen. Der Himmel verdunkelte sich in einigen Stadtteilen wie tief in der Nacht.

Die Feuerwehr fahre vorrangig Einsätze, bei denen Menschenleben in Gefahr sind, sagte ein Sprecher am Mittwochabend. Die Berliner seien aufgerufen, kleinere Wasserschäden selbst zu beseitigen. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld könne es zu Einschränkungen bei der Abfertigung kommen, teilten die Airports auf Twitter mit.

19.18 Uhr: Berliner Feuerwehr ruft erneut Ausnahmezustand aus

Die Feuerwehr hat für Berlin erneut den Ausnahmezustand wegen Unwetters ausgerufen. Sie fahre damit vorrangig Einsätze, bei denen Menschenleben in Gefahr sind, sagte ein Sprecher. Die Berliner seien aufgerufen, kleinere Wasserschäden selbst zu beseitigen. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld könne es zu Einschränkungen bei der Abfertigung kommen, teilten die Airports auf Twitter mit.

18.15 Uhr: Unwetterwarnung für Brandenburg

Der Deutsche Wetterdienst hat für den Abend vor schweren Gewittern in Brandenburg gewarnt. Bei einem möglichen Blitzschlag bestehe Lebensgefahr, betonten die Wetterexperten am Mittwoch. Möglich seien unter anderem schwere Schäden an Gebäuden, Bäume könnten entwurzelt werden, Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen nahe Bächen und kleinen Flüssen seien ebenfalls möglich. Der Wetterdienst riet, alle Fenster und Türen zu schließen, Gegenstände im Freien zu sichern und den Aufenthalt im Freien zu meiden. Wenn man doch draußen sei, solle man Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten.
 

 
13.33 Uhr: So entsteht Hagel

12.49: Gewitterfront lässt es 800 Mal blitzen – pro Minute

Bis zu 800 Mal pro Minute hat es in der Nacht zu Mittwoch in Deutschland geblitzt. Rund zehn Prozent davon trafen auf die Erde, wie Stephan Thern vom Blitz-Informationsdienst des Siemens-Konzerns sagte. Am Dienstagabend sei die Gewitterfront in Bayern gestartet und in den Nordosten Deutschlands gezogen. Dabei habe sich das Gewitter verstärkt.

Am heftigsten blitzte es demnach gegen 22.30 Uhr über Ostdeutschland, bevor das Gewitter weiter Richtung Ostsee zog. Bis heute Morgen gegen 8 Uhr habe es am Himmel über Deutschland gezuckt und gedonnert.

Solche Gewitterfronten treten nach Worten des Leiters des Blitzinformationsdienstes in der Regel ein- bis zweimal, manchmal auch dreimal pro Jahr auf. Während besonders heftiger Gewitter könnten pro Tag bis zu 50.000 Blitze in Deutschland einschlagen. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 400.000 bis 600.000 Einschläge registriert.

12.18 Uhr: Gärten und Parks in Potsdam bleiben nach Gewitter geschlossen

Die schweren Gewitter haben zu Schäden in Gärten und Parks des Unesco-Welterbes in Potsdam geführt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) schloss am Mittwoch den Neuen Garten, den Pfingstberg und den Park Babelsberg. Damit sei auch ein Besuch des Marmorpalais, des Schlosses Cecilienhof im Neuen Garten sowie des Belvederes auf dem Pfingstberg nicht möglich, teilte Stiftung am Mittwoch mit. Die Aufräumarbeiten nähmen längere Zeit in Anspruch. Die Polizei Brandenburg berichtete von Blitzeinschlägen, herabfallenden Ästen, Unfällen und überschwemmten Straßen in der Nacht zum Mittwoch.

10.30 Uhr: Auch am Mittwoch wieder tropische Hitze über Ostdeutschland

Die Temperaturen bleiben im Osten Deutschlands auch am Mittwoch sehr hoch. Die Spitzenwerte liegen nach DWD-Angaben bei bis zu 34 Grad, besonders warm werde es etwa in Frankfurt/Oder (Brandenburg).

Vor allem am Nachmittag könnte es aber größere Regenmengen geben mit mancherorts mehr als 30 Litern pro Quadratmeter in der Stunde, etwa in Teilen Sachsens. Im Westen liegen die Höchstwerte demnach mancherorts bei unter 20 Grad. Kachelmannwetter warnt vor heftigen Gewittern, Starkregen und Hagel. 

4.30 Uhr: Probleme an Berliner Flughäfen durch Unwetter

Starker Regen und ein heftiges Gewitter haben für Probleme an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld gesorgt. Die sogenannte Vorfeldabfertigung musste laut eines Sprechers am späten Dienstagabend bis zum Mittwochmorgen für mehrere Stunden eingestellt werden. Demnach konnten keine Passagiere in die Flugzeuge ein- oder aussteigen, Starts und Landungen seien aber möglich gewesen. Am frühen Mittwochmorgen sei die "Vorfeldabfertigung" wieder aufgenommen worden.

Zunächst war der Flughafen Tegel betroffen, kurze Zeit später auch der Airport in Schönefeld, wie es hieß. Die Sicherheitsmaßnahme sei in etwa zeitgleich an beiden Standorten wieder aufgehoben worden. Betroffen gewesen seien Dutzende Flugzeuge, zur Zahl der Passagiere wurden allerdings keine Angaben gemacht. Daraus resultierende Verzögerungen an den beiden Airports konnte der Sprecher für den Mittwochmorgen nicht ausschließen.

3.00 Uhr: Wetterdienst warnt vor Gewittern in Unterfranken

Der Deutsche Wetterdienst hat am Dienstagabend zwischenzeitlich vor extremen Gewittern im Regierungsbezirk Unterfranken gewarnt. Es gelte Warnstufe 4 von 4, teilten die Experten mit. Wenig später wurde die Warnung aber wieder aufgehoben. Die Polizei in Unterfranken sprach zunächst von keinerlei Problemen wegen des Wetters. Im benachbarten Oberfranken vermeldete ein Polizeisprecher am späten Abend genau einen umgestürzten Baum. In der Oberpfalz hieß es: "Keine Probleme!"

1.00 Uhr: Unwetter zieht Richtung Westen

Kachelmannwetter warnte per Twitter davor, dass die schweren Gewitter, die sich aktuell über Berlin und Brandenburg entladen, nicht das Ende des Unwetters in der Nacht auf Mittwoch bedeuteten. Auch im Westen sei in den nächsten Stunden mit unwetterartigen Gewittern inklusive Starkregen, Hagel und Sturmböen zu rechnen.

Auch für Mittwoch sind weitere Gewitter mit Unwetterpotenzial angekündigt. Erst gegen Ende der Woche werde die Gefahr nächtlicher Gewitter nachlassen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

00.30 Uhr: Berliner Feuerwehr im "Ausnahmezustand Wetter"

Während heftiger Regen in Potsdam in der Nacht für Überschwemmungen sorgte, berichteten viele Anwohner Berlins auch von schwerem Gewitter mit Dauerregen und Blitzen, die den Himmel taghell erleuchteten. 

Die Feuerwehr bat per Twitter um die Geduld derer, die wegen Wasserschäden den Notruf anriefen. Die freiwillige Feuerwehr sei um Unterstützung gebeten worden.

Im Berliner Ortsteil Weißensee war die Berliner Allee Ecke Busch in beiden Richtungen überflutet, wie auf Twitter veröffentlichten Fotos und Videos zu zeigten.

00.15 Uhr: Land unter in Potsdam – Schwere Gewitter und Starkregen im Osten

Durch starke Regenfälle sind in Potsdam mehrere Straßen überflutet worden. Die Zeppelinstraße musste laut Polizei für Fahrzeuge am Dienstagabend zumindest streckenweise komplett gesperrt werden. Zudem gebe es in mehreren Eingangsbereichen von Wohnhäusern größere Wassermengen. 

Die Feuerwehr Potsdam rief auf Twitter dazu auf, unnötige Autofahrten zu vermeiden. In vielen Straßen im Stadtgebiet seien durch den heftigen Regen Gully- und Kanaldeckel hochgedrückt worden. Die heftigen Regengüsse ließen auch die Straßenbahnen in der Nacht ausfallen.

Auch viele Anwohner berichteten auf Twitter von Überschwemmungen mehrerer Straßen der Stadt. Der Stadtkanal füllte sich laut Feuerwehr bis obenhin. Sie sei an rund 100 Orten im Einsatz, teilte die Feuerwehr gegen 1 Uhr nachts mit.

Wie heftig es regnete und blitzte, zeigten auch Fotos und Videos auf Facebook. An einigen Straßen stand das Wasser fast kniehoch. Vor dem Potsdamer Rathaus in der Friedrich-Ebert-Straße bildete sich ein kleiner See, wie Videos zeigten.

Acqua alta in P-West.

Gepostet von Andreas W. Hoffmann am Dienstag, 11. Juni 2019

Über den Osten Deutschlands zog in der Nacht zu Mittwoch eine schwere Gewitterfront. Vor allem in Berlin und Brandenburg war bis zum frühen Mittwochmorgen mit teils schweren Gewittern zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hatte schon am späten Dienstagabend vor teils extremen Gewittern mit Starkregen, großen Hagelkörnern und Sturmböen gewarnt. 

Dienstag, 12. Juni, 13 Uhr: Wetterdienst warnt vor riesigen Hagelkörnern

Auf Deutschland kommen neue Unwetter mit Starkregen zu. Meteorologen erwarteten am Dienstag örtlich "tischtennisballgroße Hagelkörner und einzelne Orkanböen". Wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte, sollte es tagsüber noch ruhig bleiben. Am Abend sollten im Osten und Südosten beispielsweise im Erzgebirge Gewitter entstehen, die sich dann im Laufe der Nacht Richtung Nordwesten ausbreiten.

Leseraufruf: Keller stehen unter Wasser, Bäume wurden entwurzelt und riesige Hagelkörner haben Autoscheiben durchschlagen: Das Unwetter hat in weiten Teilen Deutschlands erheblichen Schaden angerichtet. t-online.de möchte von Ihnen wissen, welche Erlebnisse Sie mit dem Unwetter hatten. Wie schützen Sie Ihren Garten? Wie sichern Sie Ihr Auto und Ihr Haus vor möglichen Sturmschäden? Schicken Sie uns eine E-Mail an leseraufruf@t-online.de. Eine Auswahl der Geschichten und Bilder werden wir mit Nennung des Namens bei t-online.de veröffentlichen.

8.56 Uhr: Feuerwehr hatte in Niedersachsen viel zu tun

Ergiebige Regenfälle im Nordwesten Niedersachsens haben der Feuerwehr in der Nacht Großeinsätze wegen vollgelaufener Keller und überschwemmter Straßen beschert. "Betroffen war vor allem der Ort Schwanewede", erklärte ein Polizeisprecher in Oldenburg. Nach seinen Angaben gab es allein im Landkreis Oldenburg innerhalb kürzester Zeit 28 Feuerwehreinsätze, im Landkreis Osterholz-Scharmbeck musste die Feuerwehr bis zum Morgen zu 26 Einsätzen ausrücken. Es blieb jedoch bei geringfügigen Schäden.

8.53 Uhr: Zugausfälle und Verspätungen nach Sturmschäden in München

Nach den schweren Unwettern müssen sich Pendler im Münchner Umland am Dienstag auf Zugausfälle und Verspätungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr einstellen. Bei der Münchner S-Bahn sind laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn drei Linien von den Sturmschäden betroffen, auf der Stammstrecke komme es aber zu keinen großen Beeinträchtigungen.

Auch auf der Pendlerstrecke zwischen München und Landshut muss laut der Deutschen Bahn im Regionalverkehr mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden, da nach Sturmschäden nur ein Gleis zur Verfügung stehe und daher nur ein Teil der Züge durchfahren könne. Regionalzüge endeten demnach am Dienstag in Freising, wo Pendler in die S-Bahn in Richtung Münchner Hauptbahnhof und Innenstadt umsteigen können.

8.35 Uhr: Gewittergefahr auch in Berlin und Brandenburg

Berliner und Brandenburger sollten sich bis Donnerstag auf weitere nächtliche Gewitter einstellen. Erst gegen Ende der Woche werde die Gefahr dafür nachlassen, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Demnach könne es bereits ab Dienstagnachmittag zu örtlichen Gewittern kommen. Zunächst rechnen die Meteorologen aber tagsüber mit einer starken Wärmebelastung bei trockenen 25 Grad in der Prignitz, 29 Grad im Berliner Raum und bis zu 33 Grad an der Neiße.

8.32 Uhr: Weitere Unwetter für Bayern erwartet

Für Bayerns prognostiziert der DWD am Vormittag im Westen Gewitter, die sich vom Allgäu über Oberfranken ab den Mittagstunden nach Ostbayern ausweiten und unwetterartig entwickeln können – mit Hagel, Starkregen und orkanartigen Böen, die bis zu 110 Stundenkilometer schnell werden können. Dabei werden Höchsttemperaturen von 18 Grad im Allgäu und bis zu 30 Grad im Passauer Land erreicht. In der Nacht zum Mittwoch kann es bei Tiefstwerten von 16 Grad am Inn und 10 Grad im Oberallgäu zu weiteren schweren Gewittern kommen. 

8.13 Uhr: Wolken, Regen und Gewitter in NRW erwartet

Wolken, Regen und Gewitter prägen das Wetter in Nordrhein-Westfalen. Den ganzen Tag bleibt es laut Deutschem Wetterdienst wechselnd bis stark bewölkt. Bei Temperaturen zwischen 19 Grad in der Eifel und 24 Grad in Ostwestfalen fällt am Vormittag schauerartiger Regen. Nachmittags gibt es noch einzelne Schauer, vereinzelt sind auch Gewittermöglich. Auch die Nacht zum Mittwoch bleibt ungemütlich: Bei meist starker Bewölkung können sich neben weiteren Regenfällen auch kräftige Gewitter entwickeln.

8.11 Uhr: Ungemütlicher Dienstag an Rhein, Mosel und Saar erwartet

Viele Wolken bestimmen das Bild in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, bleibt es den ganzen Tag über wechselnd bis stark bewölkt. Dazu fällt bei Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad schauerartiger Regen. Vereinzelt sind auch Gewitter möglich. Auch in der Nacht zum Mittwoch bleibt es demnach stark bewölkt. Neben weiterem Regen können sich dann auch kräftige Gewitter entwickeln.

8.08 Uhr: Trübes Regenwetter in Hessen erwartet

In Hessen bleibt es laut Deutschem Wetterdienst den ganzen Tag über wechselnd bis stark bewölkt. Dazu fällt verbreitet Regen, der nur langsam nach Nordosten abzieht. Auch einzelne Gewitter sind möglich. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 23 Grad. Auch in der Nacht zum Mittwoch bleibt es ungemütlich: Neben Regen sind dann auch kräftige Gewitter nicht ausgeschlossen.

8.03 Uhr: Gewitter, Starkregen und Hagel in Teilen Sachsens

Über Teile Sachsens ist am Montagabend ein Gewitter mit Starkregen und Hagel gezogen. Vor allem im Süden Sachsens fielen 30 bis 50 Liter Regen pro Stunde, der DWD registrierte über Radargeräte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern. Mehrere Blitze schlugen in Häuser ein.

In Aue, Anaberg-Buchholz und Marienberg im Erzgebirgskreis meldete die Polizei mehrere überflutete Straße. Diese seien zwischenzeitlich nicht passierbar gewesen, hieß es bei der zuständigen Polizeidirektion in Chemnitz. In der Gemeinde Thermalbad Wiesenbach ging infolge des heftigen Regens eine Schlammlawine ab. Eine Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden, außerdem wurde ein Haus durch den Schlamm beschädigt.

4.00 Uhr: Wetterdienst warnt vor weiteren Unwettern 

Ähnlich wie am Montag kann es auch am heutigen Dienstag laut Deutschem Wetterdienst zu Unwettern kommen, vor allem in einem Streifen vom östlichen Alpenrand bis zur Ostsee. Der bundesweit große Temperaturunterschied bleibt: Die Temperaturen liegen im Südosten und Osten voraussichtlich zwischen 25 und 32 Grad, während es in der Mitte und im Norden Deutschlands mit 21 bis 25 Grad merklich kühler sein dürfte. Im Westen und Südwesten werden sogar nur 16 bis 20 Grad erwartet.

Montag, 10.6.2019, 19.15 Uhr: Riesige Hagelkörner sorgen in München für Chaos

Ein schweres Gewitter mit Hagel ist am Montagabend im Großraum München niedergegangen. Augenzeugen berichteten von Hagel in der Größe von Tischtennisbällen auf der Autobahn 96 nahe Germering. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sprach von zahlreichen Einsätzen wegen kaputter Fenster- und Autoscheiben. Außerdem seien zahlreiche Bäume entwurzelt worden. Die Lage sei unübersichtlich.

Laut Rainer Buchhop vom Wetterdienst MeteoGroup zieht das Gewitter nun nach Osten weiter – und nimmt weiter an Fahrt auf. Im weiteren Verlauf der Nacht erreiche der Sturm Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin und Brandenburg sowie Mecklenburg-Vorpommern. Dort seien noch heftigere Böen als bereits in München zu erwarten: "Im Osten sind über 100 km/h möglich, das sind richtige Orkanböen." Auch mit starkem Platzregen und Hagelkörnern von mehreren Zentimetern Umfang sei zu rechnen, so Buchhop.

19.30 Uhr: So wird das Wetter in den nächsten Tagen

Starkregen, Hagel und Sturmböen: All das kommt auf Teile Deutschlands vermutlich in den kommenden Tagen zu. Doch richtig heiß wird es im Osten. Lesen Sie hier die Vorschau.

Sonntag, 9.6.2019, 11.15 Uhr: Kachelmann: "Bisher gefährlichster Wetter-Tag des Jahres"

Wetterexperte Jörg Kachelmann bezeichnet den Pfingstmontag als "bisher gefährlichsten Wetter-Tag in diesem Jahr". Wenn die Parameter so blieben, schrieb Kachelmann im Kurzbotschaftendienst Twitter, müsse man auch "das T-Wort" etwas ernsthafter zum Thema machen. Gemeint sind: Tornados. In diesem Jahr tobten bereits zwei durch Ortschaften in Nordrhein-Westfalen. Am Freitagabend hatte eine Windhose dort außerdem ein Festzelt erfasst.

 

 

12.30 Uhr: Auf Pfingstsonntag folgt unbeständiges Wetter

Zwischenhoch "Renate" bringt am Pfingstsonntag zumindest kurzzeitig sommerliches Wetter zurück nach Deutschland. Besonders im Osten des Landes können sich die Menschen auf Höchstwerten um 28 Grad freuen, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. 

Unbeständig wird es am Pfingstmontag, an dem es sich in Ostdeutschland aber mit bis zu 30 Grad ordentlich aufheizt. Im  Westen bleibt es bei Werten zwischen 19 und 24 Grad deutlich kühler. Mit Schauern, Regen und Gewittern muss aber hier wie dort gerechnet werden, vor allem am Nachmittag.

Samstag, 08.06.2019, 12.25 Uhr: Windhose erfasst Festzelt in NRW

Im nordhrein-westfälischen Langenberg hat eine Windhose ein Festzelt erfasst. Das Zelt wurde in die Luft gehoben und begrub anschließend mehrere Menschen unter sich. Zwölf Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Lesen Sie mehr dazu hier.

13.10 Uhr: Wetterdienst warnt vor Hagel am Montag in Bayern

Nach einem sonnigen Wochenende müssen sich Menschen im Norden Bayerns am Pfingstmontag auf Hagel und Starkregen einstellen. Vereinzelt könnten Überschwemmungen und Schäden durch bis zu zwei Zentimeter große Hagelkörner die Folge sein, warnte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Die Meteorologen erwarten ab Montagnachmittag im Norden des Freistaats stellenweise Gewitter und kräftigen Starkregen, der sich bis in die Nacht zum Dienstag zieht.

Freitag, 07.06.2019, 7.08 Uhr: Küsten erwarten Besucheransturm – Wetter wird durchwachsen

Die niedersächsische Küste erwartet mit dem langen Pfingstwochenende den zweiten großen Besucheransturm nach den Ostertagen. Die Buchungslage für Unterkünfte sei durchgehend gut, hieß es am Freitag bei den Tourismusgesellschaften. Besonders gefragt ist Camping: Die Anlage in Schillig (Kreis Friesland) etwa, einer der größten deutschen Campingplätze, ist bereits ausgebucht. Wenn die Urlauberwelle durch Niedersachsen rollt, sollten Autofahrer allerdings starke Nerven zeigen, rät der ADAC. Ganz Deutschland sei unterwegs, das verlängerte Wochenende werde sehr staureich, heißt es in der Prognose des Automobilclubs. 

Das Wetter zeigt sich vorerst durchwachsen: Am Freitag gibt es einen Mix aus Sonne und Wind, danach bringt ein Tief am Samstag stürmische Böen, an der See sind auch Sturmböen möglich. Der Pfingstsonntag zeigt sich dann von seiner freundlichen Seite mit einem trockenen Wechsel aus Sonne und Wolken.

23.23 Uhr: Vorhersage zum Pfingstwochenende

Von Freitag an erwartete der DWD in Deutschland insgesamt eine gewisse Wetterberuhigung. Zwar seien einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen – "die Intensität ist aber deutlich geringer als zuletzt", hieß es. Insgesamt sei ein Mix aus Sonne und Wolken bei Höchstwerten zwischen 23 und 28 Grad zu erwarten.

Ausgesprochen windig könnte es am Samstag auch im Westen und Nordwesten Deutschlands werden. Die Meteorologen erwarteten dort steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometern pro Stunde, an der Nordseeküste und im Bergland seien auch Sturmböen möglich. Die Temperaturen betragen voraussichtlich nur noch 18 bis 24 Grad.
 

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Der Pfingstsonntag zeige sich dann wieder freundlich mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und etwas wärmeren Temperaturen. Die Höchstwerte dürften zwischen 20 Grad in der Eifel und 28 Grad in der Lausitz liegen. Nur an der Nordsee bleibt es frischer - die Maximaltemperaturen liegen dort bei 17 bis 20 Grad. 

23.00 Uhr: Waldbrand breitet sich aus

Auch im Gebiet des Waldbrandes bei Jüterbog in Brandenburg regnete es am Donnerstag. Zuvor hatte sich das Feuer auf rund 800 Hektar ausgebreitet. Der Landkreis Teltow-Fläming stufte es am Donnerstag als Großschadenslage ein. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg seit Jahrzehnten. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach von einer "einmaligen Dimension" des Brandes auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz.

Ob der Regen half, den Band einzudämmen, konnte eine Sprecherin der Stadt Jüterbog auf Anfrage zunächst nicht einschätzen. Bei Hitze und Trockenheit waren in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände in Brandenburg ausgebrochen. In der Nacht hatte die Feuerwehr im Kampf gegen die Flammen einen Erfolg erzielt und einen bis zu 60 Hektar großen Waldbrand bei Hennickendorf gelöscht. Nach den Regenfällen wird sich laut DWD am Wochenende die Waldbrandgefahr wieder erhöhen.

20.27 Uhr: Starkregen in Sachsen

Starkregen und Hochwasser haben in Sachsen für Probleme im Straßenverkehr gesorgt. Am stärksten traf es die Stadt Marienberg südöstlich von Chemnitz, wie Tag24 berichtet. Dort habe sich eine Superzelle mit Hagelschauern entladen. Dort wie auch im Raum Tharandt, in Freital und in Ebersbach kam es demnach zu Überschwemmungen.

18.15 Uhr: Autofahrer von Baum getroffen: schwerverletzt

Wegen schwerer Unwetter im Nordosten ist ein Autofahrer gegen einen Baum gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Der Sturm rüttelte an dem Baum und gerade als der Autofahrer die L181 bei Tressetin (Landkreis Vorpommern-Rügen) entlang fuhr, kippte der Baum um, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch in anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns ließen Unwetter Bäume umstürzen und wehten Äste auf die Straße. Das verursachte bis zum frühen Abend vor allem Unfälle mit Blechschäden.

17.36 Uhr: Abfertigung an Flughäfen ausgesetzt

Wegen des Unwetters über der Hauptstadt ist die Abfertigung an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel am Nachmittag vorübergehend unterbrochen worden. Kurze Zeit später sei der Betrieb aber wieder aufgenommen worden, sagte ein Sprecher.

"Bei zu starkem Wind dürfen wir nicht mit allen Fahrzeugen abfertigen. Das ist gesetzlich geregelt", erklärte ein Sprecher. Die Unterbrechung diene dem Schutz der Mitarbeiter und der Fluggäste. 

17.19 Uhr: Hitze 2018 kostete fast 500 Berliner das Leben

Im Sommer 2018 starben in Berlin etwa 490 Menschen aufgrund der Hitzewelle, schreiben Experten des Robert Koch-Instituts in Berlin (RKI) in einem nun veröffentlichten Bericht. Erhöhte Raten zeigten sich insbesondere bei Menschen über 75 Jahre. Als Risikogruppen werden daneben auch isoliert lebende, pflegebedürftige, stark übergewichtige, chronisch kranke oder demente Menschen sowie Kleinkinder und Säuglinge genannt. Der Sommer 2018 war der zweitheißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.

16.36 Uhr: Abwasser kommt wieder hoch

Schöne Bescherung in einer Wohnung in Berlin-Schöneberg: Dort soll der Starkregen Abwässer aus Toilette und Badewanne nach oben gedrückt haben. "Unwetterzentrale" verbreitete das "Ekel-Video" bei Twitter.

Am Nachmittag meldete die Feuerwehr in der Hauptstadt zahlreiche Einstätze, unter anderem wegen Wasserschäden. Zurzeit geht ein schweres Gewitter über Berlin nieder.

16.17 Uhr: Schwere Unwetter in Ostdeutschland

Es kracht ordentlich im Osten des Landes. "Heftige Gewitter mit Hagel und schweren Sturmböen ziehen auf", sagt Alexander Fromm, Meteorologe der Meteogroup, zu t-online.de. "Die Unwetter ziehen über Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin."

In der Hauptstadt hat es schon mehrere Feuerwehreinsätze gegeben. Ob diese in direktem Zusammenhang mit dem Unwetter stehen, konnte ein Sprecher aber zunächst nicht sagen. Gemeldet worden seien Wasserschäden, die den Angaben zufolge noch nicht genauer benannt werden konnten.

"Die Unwetter-Gefahr besteht bis Freitagmorgen. Bis zwischen 7 und 8 Uhr kann es lokal zu gewittern kommen", meint Fromm.

15.32. Uhr: Da kommt einiges runter

In Berlin regnet es in diesen Minuten heftig. Der deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor schweren Unwettern mit Starkregen und heftigen Hagelschauern in der Region um die Hauptstadt gewarnt.

15.10 Uhr: Waldbrand in Brandenburg: Großschadenslage ausgerufen

Wegen des Großbrandes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat der Landkreis Teltow-Fläming eine Großschadenslage ausgerufen. Grund sei, dass der Brand schwerer zu löschen sei als bislang angenommen, berichtet die Zeitung "Nordkurier". Das Feuer hatte sich zuletzt auf einer Fläche von mehr als 800 Hektar ausgebreitet, was etwa 1.000 Fußballfeldern entspricht. Böige Winde erschwerte den Einsatz der Feuerwehr. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach beim "Nordkurier" von einer "einmaligen Dimension" des Brandes.

14.35 Uhr: Warnung vor schweren Gewittern und heftigen Hagelschauern

Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Unwettern im Osten. Dabei sind Starkregen und heftige Hagelschauer möglich. Besonders betroffen sind dabei Berlin und der Südwesten der Hauptstadt. 

Grund dafür ist der Durchzug einer Kaltfront. Diese tauscht die sehr warmen Luftmassen in Ostdeutschland durch kühlere Meeresluft aus. Dabei kann es zu schweren Gewitter kommen.

10.45 Uhr: Luftwaffe hilft bei Bekämpfung von Waldbrand in Brandenburg

Die Luftwaffe unterstützt die Löscharbeiten bei einem großen Waldbrand in Brandenburg. Seit Donnerstagmorgen sei ein CH53-Hubschrauber im Einsatz, um die Flammen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog südwestlich von Berlin unter Kontrolle zu bringen, teilte die Luftwaffe mit. Der Hubschrauber trage einen Löschbehälter "Smokey", aus dem 5000 Liter Wasser abgelassen werden könnten. Der Waldbrand in Jüterbog ist nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums der größte im Land seit der Wende. Die Luftwaffe war um Amtshilfe gebeten worden.

6.50 Uhr: Kurze Verschnaufpause – Temperaturen sinken

Eine Kaltfront bringt am Donnerstag wieder die Gefahr von Gewittern mit sich. Niederschläge von 35 Litern pro Quadratmetern sind möglich, so ein Experte des Deutschen Wetterdienstes. Auch Hagel und Sturmböen zwischen 80 und 90 Stundenkilometern könnten auftreten. "Die Temperaturen werden dadurch etwas gedämpft", so der Experte weiter.

In der Lausitz werde es mit etwa 29 Grad am wärmsten, nach Westen hin nehmen die Werte ab, in Essen etwa werden nur noch maximal 19 Grad erwartet. Für Westthürigen stellt der DWD am Donnerstag nur noch 21 Grad in Aussicht.

Donnerstag, 6. Juni, 5 Uhr:  Entspannung der Wetterlage erwartet

Nach den zahlreichen Gewittern in der Westhälfte Deutschlands und der trockenen Hitze im Osten könnte der Donnerstag zumindest zeitweise etwas Entspannung bringen. Eine Kaltfront ziehe von Westen her über Deutschland und bringe eine spürbare Abkühlung in der westlichen Landeshälfte auf um die 20 Grad, sagte der Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstagmorgen. Gewitter seien dort dann zunächst nicht mehr zu erwarten.

Die würden dafür den östlichen Bundesländern bevorstehen - "da wird's noch mal heftig heute", sagte Bayer. Die Gewitter würden in der zweiten Tageshälfte aber auch größere Niederschläge bringen, etwa nach Brandenburg, wo bei Hitze und Trockenheit in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände ausgebrochen waren. Lokal könne es aber auch trocken bleiben und schon am Wochenende werde sich die Waldbrandgefahr ohnehin wieder erhöhen. Bis zu den Gewittern könnten zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen erneut bis zu 31 Grad erreicht werden, sagte Beyer.

Mittwoch, 05. Juni, 15.44 Uhr: Waldbrand bei Lübbenau

Bei Lübbenau im Spreewald (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) hat ein Hektar Ödland und Wald gebrannt. Die Feuerwehr war an der Bundesautobahn 15 mit mehr als 20 Kräften und 9 Fahrzeugen im Einsatz, wie eine Sprecherin berichtete. Demnach waren die Flammen nach knapp einer Stunde wieder unter Kontrolle. Zuerst habe ein Stück Ödland am Parkplatz Belten gebrannt. Anschließend hätten die Flammen auf einen Wald übergegriffen.

15.12 Uhr: Meteorologen warnen vor heftigen Gewittern im Westen

In der Nacht zu Donnerstag drohen in Nordrhein-Westfalen weitere Unwetter. Vor allem in der westlichen Landeshälfte sei in der ersten Nachthälfte mit schweren und zum Teil unwetterartigen Gewittern, Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen, sagte Frank Balmert vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Insgesamt schätzen die Experten das Unwetterpotenzial für die kommende Nacht deutlich höher ein als in der Nacht zuvor. Zwar hatte in der Nacht zum Mittwoch in Bocholt im Münsterland ein Tornado für schwere Schäden an Häusern, Autos und Bäumen gesorgt. Im Rest des Landes hatten durchziehende Gewitter jedoch keine gravierenden Auswirkungen.

14.07 Uhr: Waldbrand bei Jüterbog größter seit 1990 in Brandenburg

Der Waldbrand in Jüterbog ist nach Einschätzung des Brandenburger Umweltministeriums der größte im Land seit der Wende. "Größere Brände gab es nur in den 70er-Jahren", sagte der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner, am Mittwoch. Einen Tag zuvor hatte er dem Berliner "Tagesspiegel" gesagt: "Das könnte flächenmäßig gesehen der größte Brand in der Geschichte des Landes werden."

Brandenburg: Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß des Waldbrandes, der der größte seit 1990 ist. (Quelle: t-online.de)

Der Brand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz umfasste nach Angaben des Ministeriums 550 Hektar. Aufgrund aufkommenden Windes breitet sich der Brand am Mittag Richtung Südwesten weiter aus. Eine Gefahr für Anwohner bestehe derzeit nicht.


9.20 Uhr: Explosionsgefahr – Brandenburger Feuerwehr muss Waldbränden zusehen 

Zwei Wälder in Brandenburg brennen weiter, die Feuerwehr hat die Brände nach eigener Einschätzung aber unter Kontrolle. Bei Jüterbog südwestlich von Berlin lodere es auf einer Fläche von 250 Hektar und östlich der Hauptstadt bei Hennickendorf auf etwa 60 Hektar, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen. Zusammen stand damit in Brandenburg etwa die Fläche des Großen Wannsees in Flammen.

Rund 50 Feuerwehrleute bewachten die Brände über Nacht. Das Feuer zu löschen ist laut dem Sprecher nicht möglich, da beide Brandorte ehemalige Truppenübungsplätze sind, auf denen Munition liegt, die explodieren kann. "Auf dem Gelände bei Jüterbog wird schon seit Jahrhunderten geschossen, das ist viel zu gefährlich."

Nahe der Brandstellen in Brandenburg wurde am Montag die höchste Temperatur ganz Deutschlands gemessen. 35,1 Grad waren es in Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming.

Dienstag, 6 Uhr: 46 Liter pro Stunde – Heftige Niederschläge lassen Meteorologen staunen

Die Gewitterfront, die am Montag über weite Teile Deutschlands gezogen ist, hat vor allem in Südhessen für ergiebige Regenfälle gesorgt. Mit 46 Litern pro Stunde und Quadratmeter verzeichnet die Messstation in Hohenstein-Breitenhardt (Rheingau-Taunus-Kreis) die heftigsten Niederschläge, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Nacht zu Dienstag sagte. "Das ist schon eine ganze Menge".

Am Dienstag sollten sich die Gewitter größtenteils nach Nordwesten verziehen, punktuell sei aber noch bis Donnerstag in ganz Deutschland mit Gewittern zu rechnen, sagte der Sprecher.

20.14 Uhr: Betrieb in Frankfurt wieder normal

Nach Beeinträchtigungen durch ein heftiges Gewitter haben sich die Abläufe am Frankfurter Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert. "Der Betrieb läuft reibungslos", sagte er. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1.500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant.

16.41 Uhr: Flugbetrieb in Frankfurt weitgehend lahmgelegt

Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen. Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

14.38 Uhr: Hamburg erwartet Gewitterfront

Es wird gewittrig in Niedersachsen, und das vor allem in der östlichen Landeshälfte. Im Lauf des Montags werden nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg Gewitter von Ostwestfalen in Richtung Hannover ziehen. "Im gesamten östlichen Teil von Niedersachsen wird es schwere Gewitter geben", sagte Meteorologe Peter Hartmann. Er rechne damit, dass die Gewitter punktuell niedergehen werden und lokal 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen wird. "Ansonsten kann auch mal Hagel mit im Spiel sein und auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometer – es ist alles dabei", sagte Hartmann. Die Bahn warnte vor Verkehrsbeeinträchtigungen.

 (Quelle: t-online.de) (Quelle: t-online.de)

13.45 Uhr: Autofahrer stirbt im Gewitterregen

Auf der Autobahn 1 zwischen Cloppenburg und Vechta ist am Morgen bei einem schweren Unfall im Gewitterregen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er saß als Beifahrer in einem Kleintransporter, der kurz vor der Anschlussstelle Vechta ins Schleudern geriet. 

12.48 Uhr: Hitze bleibt auch nach den Unwettern

Am Dienstag soll sich das Wetter ein wenig beruhigen. Neben einzelnen Wolken scheint bei Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad häufig auch die Sonne, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Nur im äußersten Norden bleibe es demnach mit 18 bis 25 Grad kühler. Dort könnten sich auch dichtere Wolken vor die Sonne schieben. Schauer und Gewitter sind laut Vorhersage am Dienstag vor allem noch im östlichen Bergland und an den Alpen möglich.

10.58 Uhr: Wetterdienst warnt vor Hitze im Osten

Für Ostdeutschland warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremer Hitze: Bis zu 35 Grad erwartet der Dienst für Teile Brandenburgs. Für das restliche Land sei von Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad auszugehen. Die Gewitter werden im Laufe des Tages weiter nach Osten ziehen.

9.40 Uhr: Blitzeinschlag in Mülheim behindert Bahnverkehr in NRW

Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk in Mülheim behindert derzeit den Bahnverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher der DB. Die Züge führen teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit.


Betroffen waren zahlreiche Züge im Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet – unter anderem RE 1 und RE 6. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen, teilte die Bahn mit. Der Fernverkehr werde über Gelsenkirchen umgeleitet. 

3. Juni, 9.33 Uhr: Gewitterfront zieht über Deutschland

Teils starke Gewitter sind von Westen her nach Deutschland gezogen. Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen wurden demnach aber nicht verletzt. Im Kreis Kleve waren zahlreiche Haushalte am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. 

Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster – nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese jedoch glimpflich und ohne größere Einsätze.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP, Reuters

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