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Zwei 19-Jährige festgenommen - Getöteter Polizist in Rom: US-Bürger gestehen Angriff

Zwei 19-Jährige festgenommen  

Getöteter Polizist in Rom: US-Bürger gestehen Angriff

27.07.2019, 11:47 Uhr | dpa

Zwei 19-Jährige festgenommen - Getöteter Polizist in Rom: US-Bürger gestehen Angriff. Ein Auto der Carabinieri steht in der Nähe eines Tatorts in Rom.

Ein Auto der Carabinieri steht in der Nähe eines Tatorts in Rom. Foto: Angelo Carconi/ANSA. (Quelle: dpa)

Rom (dpa) - Zwei US-Amerikaner haben der Polizei zufolge einen tödlichen Angriff auf einen Polizisten in Rom gestanden.

Zuvor hatten die Carabinieri angegeben, das es sich bei dem Täter wahrscheinlich um einen Nordafrikaner gehandelt habe, was bei Mitgliedern der rechten Regierungspartei Lega scharfe Reaktionen auslöste.

Zwei 19 Jahre alte Männer seien festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Tatverdächtigen seien in einem Hotel ausfindig gemacht worden. Sie seien bereit gewesen, das Land zu verlassen. Aus der Mitteilung der Polizei ging nicht hervor, wer von den beiden die Tat ausgeführt haben soll.

In der Nacht auf Freitag war der 35-jährige Carabiniere Mario Cerciello Rega unweit des Vatikans mit acht Messerstichen getötet worden. In dem Hotelzimmer wurde laut Polizei die mutmaßliche Tatwaffe hinter einer Deckenverkleidung gefunden. In einer anschließenden Vernehmung hätten die beiden Männer gestanden.

Die jungen Männer sollen zuvor einem Italiener den Rucksack gestohlen haben. Dem Opfer hätten sie angeboten, gegen 100 Euro und ein Gramm Kokain den Rucksack wiederzubekommen. Am vereinbarten Treffpunkt nahmen Polizisten die Diebe in Empfang. Doch dann kam es zum Angriff.

Die Abgeordnete Barbara Saltamartini der Regierungspartei Lega machte daraufhin "ausländische Schläger" für die Tat verantwortlich und forderte "null Toleranz" für "diese Bastarde". Innenminister Matteo Salvini hatte getwittert, der Verantwortliche werde "für den Rest seines Lebens im Gefängnis mit Zwangsarbeit" zahlen müssen. Zwangsarbeit ist in Italiens Haftanstalten nicht vorgesehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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