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Vorläufige Festnahmen: 25-Jähriger auf Kölner Ebertplatz getötet

Vorläufige Festnahmen  

25-Jähriger auf Kölner Ebertplatz getötet

25.08.2019, 19:13 Uhr | dpa

Vorläufige Festnahmen: 25-Jähriger auf Kölner Ebertplatz getötet. Polizisten sichern auf dem Ebertplatz Spuren.

Polizisten sichern auf dem Ebertplatz Spuren. Foto: Marius Becker. (Quelle: dpa)

Köln (dpa) - Bei einer Auseinandersetzung mit mehr als einem Dutzend Beteiligten auf dem Kölner Ebertplatz ist ein 25-Jähriger ums Leben gekommen. Zehn potenziell an der Tat beteiligte Männer wurden vorläufig festgenommen, wie Wolfgang Baldes, Pressesprecher der Polizei Köln, sagte.

Eine 20-köpfige Mordkommission ermittelt. Das Motiv und die Todesursache sind noch unklar, wie Polizeipräsident Uwe Jacob sagte. Die Leiche des Somaliers wurde obduziert. "Das Ergebnis muss man abwarten", sagte Jacob.

Die Einsatzkräfte trafen nach Jacobs Angaben am Sonntagmorgen gegen 4.45 Uhr am Ebertplatz ein. Die Kollegen hätten Reanimationsmaßnahmen durchgeführt, sagte Jacob. Jedoch ohne Erfolg. Der Mann starb noch am Tatort. In einer ersten Mitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft hieß es, dass es vor der Tat eine Auseinandersetzung zwischen 10 bis 15 Männern aus Afrika gegeben habe. Die Beteiligten seien bei Eintreffen der Polizei zunächst geflohen. Die Spurensicherung dauert noch an.

Bereits im Oktober 2017 war am Ebertplatz ein 22-Jähriger gewaltsam zu Tode gekommen. Nach dem Vorfall wurde der Ebertplatz mit dem schmucklosen Betonambiente etwas aufgewertet - der Brunnen wurde zum Beispiel repariert.

Polizeipräsident Jacob sagte am Sonntag: "Diese schreckliche Tat soll für alle Bemühungen kein Rückschlag sein." Er kündigte Maßnahmen an: "Aus polizeilicher Sicht sprechen wir hier über einen Brennpunkt, deswegen habe ich eine Videoüberwachung angeordnet, die gerade installiert wird." Diese soll zum Jahresende laut Jacob einsatzbereit sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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