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Anwälte von Amanda Knox drohen mit Klage gegen Filmemacher

Umstrittener Film  

Anwälte von Amanda Knox drohen mit Klage gegen Filmemacher

09.09.2014, 10:24 Uhr | t-online.de

Anwälte von Amanda Knox drohen mit Klage gegen Filmemacher. Amanda Knox wird eines Mordes beschuldigt. Ein Kinofilm erzählt ihre Geschichte, ihre Anwälte jedoch wollen klagen. (Quelle: Doug Meszler / Splash News)

Amanda Knox wird eines Mordes beschuldigt. Ein Kinofilm erzählt ihre Geschichte, ihre Anwälte jedoch wollen klagen. (Quelle: Doug Meszler / Splash News)

Am vergangenen Wochenende hatte der Film "The Face of an Angel" ("Engelsgesicht") im kanadischen Toronto Premiere. Er erzählt die Geschichte der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher, die 2007 ermordet wurde. Als Verdächtige gilt Amanda Knox. Diese saß für die Tat im Gefängnis, wurde aber 2011 freigelassen und 2014 erneut beschuldigt. Den Filmemachern könnte nun juristischer Ärger drohen, schreibt die britische Zeitung "Daily Mail".

Laut dem Blatt drohen die Anwälte von Amanda Knox mit einer Klage, falls der Film Knox als Schuldige darstelle. Im November 2007 wurde Kercher im italienischen Perugia tot aufgefunden. Ihr Körper war übersät mit Messerstichen, ihr Kehle durchtrennt.

Knox zu 26 Jahren Haft verurteilt

In einem Prozess wurde Knox zu 26 Jahren Haft verurteilt, ihr Freund Raffaele Sollecito zu 25 Jahren Gefängnis. 2011 gab es eine überraschende Wendung: Freispruch im Berufungsprozess. Dann aber wurde Knox im Januar 2014 erneut schuldig gesprochen - in Abwesenheit, sie war 2011 wieder in die USA ausgereist.

Der Film basiert auf dem Roman "Angel Face" der CNN-Journalistin Barbie Latza Nadaeau, der die Ereignisse auf dem Campus in Perugia rekonstruierte. Knox' Anwalt Luciano Ghirga sagte der "Daily Mail", dass er den Film noch nicht gesehen habe. Er vermute aber, seine Klientin werde in ein schlechtes Licht gerückt.

Daniel Brühl spielt Filmemacher

In dem Film spielt Daniel Brühl einen Filmemacher, der sich aufmacht, die Ereignisse um den Mord an Meredith Kercher aufzuarbeiten. Er findet allerdings keine klaren Beweise und gibt sein Filmprojekt auf.

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