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Costa-Kapitän fordert Geld

Costa-Kapitän fordert Geld  

Schettino will Anwaltskosten erstattet haben

05.10.2014, 19:00 Uhr | dpa

Costa-Kapitän fordert Geld . Francesco Schettino fordert von seiner früheren Reederei 26.000 Euro für Anwaltskosten - zu Recht, sagt ein italienisches Gericht (Quelle: Reuters)

Francesco Schettino fordert von seiner früheren Reederei 26.000 Euro für Anwaltskosten - zu Recht, sagt ein italienisches Gericht (Quelle: Reuters)

Der Unglückskapitän der "Costa Concordia", Francesco Schettino, kann nach italienischen Medienberichten darauf hoffen, 26.000 Euro an Anwaltskosten von seiner früheren Reederei zurückzubekommen. Vor einem Gericht in Torre Annunziata nahe Neapel erwirkte Schettino einen entsprechenden Beschluss, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Das Unternehmen erklärte, dass die Entscheidung des Gerichts derzeit rechtlich ausgewertet würde.

Reederei vermutet Fahrlässigkeit

Im Vertrag zwischen der Reederei Costa Crociere und seinen Kapitänen sei rechtlicher Beistand bei gerichtlichen Streitigkeiten vorgesehen, nicht aber im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Darauf hatte sich aber die Reederei berufen und auf den noch laufenden Strafprozess gegen Schettino verwiesen.

In dem strafrechtlichen Verfahren muss sich Schettino seit Juli 2013 in Grosseto unter anderem wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Schettinos Anwälte betonten, dass die Auseinandersetzung um die Erstattung des Anwaltshonorars und der eigentliche strafrechtliche Prozess streng voneinander zu unterscheiden seien.

Die "Costa Concordia" war mit mehr als 4200 Menschen an Bord im Januar 2012 vor Giglio auf einen Felsen gefahren. Insgesamt 32 Menschen kamen ums Leben, darunter auch zwölf Deutsche.

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