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Fall Paul: Hinweise auf mehr Kinder in Düsseldorfer Wohnung

Fall des Schweizer Jungen  

Hinweise auf mehr Kinder in Düsseldorfer Wohnung

28.06.2016, 12:33 Uhr | AFP, dpa

Fall Paul: Hinweise auf mehr Kinder in Düsseldorfer Wohnung. Blick auf das Haus mit der Dachgeschosswohnung des Tatverdächtigen in Düsseldorf. (Quelle: dpa)

Blick auf das Haus mit der Dachgeschosswohnung des Tatverdächtigen in Düsseldorf. (Quelle: dpa)

Nachdem der zwölfjähriger Paul aus der Wohnung eines Mannes in Düsseldorf befreit worden ist, prüfen die Ermittler nun Hinweise auf weitere Missbrauchsfälle.

Nachbarn des Tatverdächtigen hätten von weiteren Kindern oder Jugendlichen gesprochen, sagte ein Polizeisprecher. Diese Aussagen müssten aber noch bewertet werden.

Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs

Gegen den 35-jährigen gelernten Koch wird wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Freiheitsberaubung ermittelt. Er sitzt seit Montag in Untersuchungshaft und es wurde Haftbefehl erlassen. Es sei einschlägiges Videomaterial entdeckt worden, das nun gesichtet werde.

Er ist bereits wegen kleinerer Betrugsdelikte vorbestraft, nicht aber wegen Sexualstraftaten.

Spezialkommando befreite Jungen

Acht Tage nach dem Verschwinden von Paul aus der Schweiz hatte ein Spezialeinsatzkommando den Zwölfjährigen aus der Wohnung befreit. Er soll sexuell missbraucht worden sein.

Der Verdächtige soll sich ihm über ein Online-Spiel genähert haben. Dann sei er in die Schweiz gereist, habe den Jungen dort getroffen und nach Düsseldorf gebracht, so die Ermittler. Zu welchem Zeitpunkt Paul nicht mehr freiwillig bei dem Erwachsenen gewesen sei, werde noch geprüft. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich um eine Entführung gehandelt hat.

Noch in dieser Woche soll die zuständige Düsseldorfer Staatsanwaltschaft die Ermittlungsakten der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft erhalten. Derzeit würden die Protokolle zur Festnahme des Mannes und der Durchsuchung seiner Wohnung gesichtet, teilte Oberstaatsanwalt Alexander Badle in Frankfurt mit. Die Generalstaatsanwaltschaft in der Main-Metropole ist zuständig für Rechtshilfeersuchen in Sachen Computerkriminalität.

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